Aidhausen

Aidhausen kann Lücken im schnellen Internet schließen

Wegen Corona fand die Abschlusssitzung des Riedbacher Gemeinderates für die zu Ende gehende Amtsperiode im Turnsaal der Grundschule statt. Ein Bauantrag und eine Bauvoranfrage aus dem Gemeindeteil Nassach wurden durchgewunken. Weiter ist der Ausbau des geplanten Glasfasernetzes im Gemeindebereich ein besonderes Anliegen der Gemeinde.

Bürgermeister Dieter Möhring erinnerte daran, dass auf Initiative der Gemeinde schon erhebliche Vorleistungen mit der Verlegung von Leerrohren (Speed Pipes), wie zum Beispiel in Happertshausen im Zuge der Stromerdverkabelung von Straßenbeleuchtung und Hausanschlüssen, getätigt wurden. Jetzt besteht nun die Möglichkeit, im Rahmen der bayerischen Gigabitrichtlinie den Lückenschluss beim Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes in der Gemeinde Aidhausen für noch nicht versorgte Gemeindebereiche zu erreichen.

Wie Breitbandpate Oliver Hesse von der Verwaltung informierte, gebe es verschiedene Möglichkeiten der staatlichen Förderung mit einem Fördersatz von bis zu 90 Prozent. Für den Einstieg ins Förderprogramm mit der weiteren Ausbauplanung müsse nun ein Beratungsbüro beauftragt werden. Die dazu veranschlagten Kosten in Höhe von rund 11 000 Euro seien förderwürdig, so die Information von Bürgermeister Möhring. Dem Vorschlag wurde vom Gemeinderat einstimmig zugestimmt.

2000 Euro Spende

Ebenso gab es für die zugesagte Anschubfinanzierung des Nachwuchsorchesters der Happertshäuser Musikanten grünes Licht für die Übernahme und Weitergabe durch die Gemeinde für die in Aussicht gestellten 2000 Euro Spende der Sparkassenstiftung Ostunterfranken.  

Für den Aussiedlerhof am Ortsaußenbereich von Aidhausen an der Kreisstraße HAS-35 wurde mit Einvernehmen der Anlieger nun eine postalische Adresse mit Straßenbezeichnung und Hausnummerierung vergeben. Künftig trägt das landwirtschaftliche Anwesen die Bezeichnung "Am Oberfeld 1".

Für das geplante Wohnbaugebiet "Winterleite" und das Wohnbaugebiet "Östlicher Ortsrand" in der Gemarkung Nassach geht die Aufstellung der beiden Bebauungspläne im beschleunigten Verfahren in die abschließende Genehmigungsrunde. Dazu fasste der Gemeinderat den erforderlichen Satzungsbeschluss nach dem Baugesetzbuch.

Es handelt sich dabei jeweils um unverplante Flächen im Ortsbereich, die bebauungsfähig sind. "Jetzt wird dort nun Baurecht geschaffen", so der Gemeindechef. Damit sollen bestehenden Lücken im Altortbereich geschlossen werden.

Möhrig verlas dazu nach der erfolgten öffentlichen Auslegung die vorliegenden Berichte über die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der beteiligten Behörden sowie sonstigen öffentlicher Träger und Belange die vom Ratsgremium zur Kenntnis genommen wurden.

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