Litzendorf

Bebauungsplan wird geändert

Blick in die Badergasse, in der viele Jahre die Grundstücke über eine Schotterstraße zu erreichen waren und in der nun eine endgültige Erschließung erfolgen soll.
Blick in die Badergasse, in der viele Jahre die Grundstücke über eine Schotterstraße zu erreichen waren und in der nun eine endgültige Erschließung erfolgen soll. Foto: Günther Geiling

Erneut stand im Ebelsbacher Gemeinderat ein Bebauungsplan auf der Tagesordnung, diesmal aber nicht für ein neues Baugebiet, sondern für das Baugebiet "Am Ebelsbach", in dem die Bebauung nahezu schon abgeschlossen ist. Mit der zweiten Änderung des Bebauungsplanes sollen aber die tatsächlichen Verhältnisse städtebaulich abgebildet werden, denn nur so ist eine rechtssichere Abrechnung der Erschließungsbeiträge in der Badergasse in Ebelsbach möglich.

Corinna Geisel rückt nach

Zu Beginn der Sitzung gedachte man des kürzlich verstorbenen Gemeinderates Dietmar Schmidt aus Schönbrunn. Er war bei der Kommunalwahl erstmals in das Gremium gewählt worden. Bürgermeister Martin Horn bezeichnete ihn als beliebten und kollegialen Mitbürger. Für ihn wird nun Corinna Geisel in das Gremium nachrücken.

Bürgermeister Martin Horn informierte, dass man in der Badergasse den Umgriff neu gestaltet habe und in der "Sackgasse" auch einen Wendehammer anbaue. Wie Sachgebietsleiter Mathias Stretz weiter erläuterte, sei im Bereich der Badergasse in der Realität aber auch anders gebaut worden. Um die Baumaßnahmen rechtlich umlegen zu können, sei nun eine zweite Änderung des Bebauungsplanes mit einem Änderungsbeschluss erforderlich.

Der Geltungsbereich dieser Änderung umfasst im Wesentlichen die Badergasse und die Georg-Schäfer-Straße mit den Hausnummern 14, 18, 20, 20 a und 28 sowie das Rosengäßchen 6. Dass man erst jetzt zu dieser Änderung komme, liege daran, dass die Badergasse früher einmal bis zum Rosengäßchen durchgebaut werden sollte. Dies sei aber dann nicht gewünscht und auf Eis gelegt worden.

Beschleunigtes Verfahren

Die Änderung des Bebauungsplanes könne nun aber im beschleunigten Verfahren durchgeführt werden, da es sich um eine Maßnahme der Innenentwicklung handle und eine Grundfläche von weniger als 20 000 Quadratmetern festgesetzt werde. Betroffen sei nämlich eine Gesamtfläche von circa 16 308 Quadratmetern. Eine frühzeitige Unterrichtung und Erörterung der Öffentlichkeit und Beteiligung der Träger öffentlicher Belange könne unterbleiben. Allerdings sei der betroffenen Öffentlichkeit Gelegenheit zu geben, sich über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung zu unterrichten. Die Verwaltung ist zur Auslegung zu beauftragen. Dem stimmte der Gemeinderat einmütig zu.

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