Haßfurt

Bundeswehr unterstützt Landkreis bei Bewältigung der Corona-Krise

Landrat Wilhelm Schneider (links) und der örtliche Einsatzleiter Christian Günther (rechts) bedanken sich bei Oberstleutnant Rainer Zink (Zweiter von rechts) und Oberstleutnant Bernd Geisel für die gute Zusammenarbeit zwischen den zivilen Behörden und der Bundeswehr.
Landrat Wilhelm Schneider (links) und der örtliche Einsatzleiter Christian Günther (rechts) bedanken sich bei Oberstleutnant Rainer Zink (Zweiter von rechts) und Oberstleutnant Bernd Geisel für die gute Zusammenarbeit zwischen den zivilen Behörden und der Bundeswehr. Foto: Moni Göhr

In vielen Kreisverwaltungsbehörden und kreisfreien Städten arbeiten aufgrund der Corona-Pandemie die zivilen Behörden und die Bundeswehr eng zusammen.

Auch im Landkreis Haßberge arbeitet die Bundeswehr laut einer Pressemitteilung seit dem 16. März, als Ministerpräsident Markus Söder für Bayern den Katastrophenfall ausgerufen hat, Hand in Hand mit der örtlichen Einsatzleitung und der Führungsgruppe Katastrophenschutz.

Mit dabei ist das Kreisverbindungskommando Haßberge (KVK), das mit zwölf ortsansässigen Reservisten besetzt ist. Das KVK berät Landrat, Führungsgruppe und Einsatzleitung über die Möglichkeiten und Grenzen einer Unterstützung durch die Bundeswehr.

Tägliche Besprechungen

Dazu werden die zivilen Schadenslagen in ein militärisches Lagebild übertragen und an das Landeskommando Bayern in München gemeldet.

Der Leiter des KVK Haßberge, Oberstleutnant Rainer Zink, und sein Stellvertreter, Oberstleutnant Bernd Geisel, sind täglich bei den Einsatzbesprechungen dabei. "Die Arbeit in diesem Gremium ist äußerst interessant und effektiv und die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ist erstklassig", sagt Oberstleutnant Zink.

Er führt das darauf zurück, dass sich durch die vielen Übungen der Bundeswehr in den vergangenen Jahren mit dem Landratsamt, der Kreisbrandinspektion, dem Technischen Hilfswerk und weiteren Blaulicht-Organisationen viele Akteure seit Jahren kennen.

Ein Hilfeleistungsantrag

Der aktuelle Auftrag ist für den Leiter und seinen Stellvertreter durchführbar, aber bei einer Ausweitung der Krise würden mehr Reservisten benötigt. Der bislang einzige Hilfeleistungsantrag der Führungsgruppe an die Bundeswehr wurde sofort bewilligt.

Dabei ging es um die personelle Unterstützung auf der Corona-Teststation in Haßfurt. Seit dem 4. Mai sind vier bis sechs Soldaten an den Testtagen vor Ort. Sie kommen aus der dritten Kompanie des Logistikbataillons 467 aus Volkach, der Haßfurter Patenkompanie.

Als "sehr eng und vertrauensvoll" beschreiben Landrat Wilhelm Schneider und der örtliche Einsatzleiter Christian Günther die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr. "Wir helfen in unserem Landkreis alle zusammen, um diese Krise zu bewältigen", sagt Schneider.

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