Dreister Katzenklau im Haßgau

In den vergangen Tagen klingelten Unbekannte an den Türen von Landwirten der Region mit einem ungewöhnlichen Angebot: Sie stellten sich als „Studenten der Universität Bamberg“ vor und wollten Katzen mitnehmen, kostenlos sterilisieren lassen und danach wieder zurückbringen. Aber: Die Pressestelle der Uni Bamberg weiß davon rein gar nichts. Die Polizei indes hat keine Hinweise auf das Umtreiben einer professionellen Tierfänger-Bande.
Tierschützerin Paula Hesele hat die Befürchtung, dass Hauskatzen aus dem Landkreis gestohlen wurden, in Käfige verfrachtet werden und anschließend für Tierversuche herhalten müssen.
Foto: FOTO SCHWARZOTT | Tierschützerin Paula Hesele hat die Befürchtung, dass Hauskatzen aus dem Landkreis gestohlen wurden, in Käfige verfrachtet werden und anschließend für Tierversuche herhalten müssen.

Am vergangenen Sonntag hat sich eine Frau aus Ebern, die namentlich nicht genannt werden möchte, bei Paula Hesele gemeldet, der Vorsitzenden des Vereins „Aktive Tierhilfe Bamberg“. Deren Telefonnummer hatte sie aus dem Internet. Ursprünglich ging es darum, dass sie von einem Nachbarn erfahren hatte, dass Katzen in ihrem Ort sehr schlecht gehalten werden. „Das wollte ich natürlich melden, um den Tieren zu helfen.“ Dann aber hatte sie noch mehr zu melden: Einige Landwirte in Ebern und Umgebung vermissen seit ein paar Tagen ihre Katzen. Und zwar nicht irgendwelche Katzen, sondern gesunde Haus- und ...