Haßfurt

Earth Hour: Städte und Gemeinden setzen ein Zeichen für den Klimaschutz

Eine Weltkugel aus LED-Lichtern leuchtete im Jahr 2017 in Berlin anlässlich der internationalen Earth Hour. Für diesen Samstag, 27. März, ruft der WWF wieder zu dieser Klimaschutzaktion auf, an der jeder auch bei sich zuhause teilnehmen kann.
Foto: Paul Zinken, dpa | Eine Weltkugel aus LED-Lichtern leuchtete im Jahr 2017 in Berlin anlässlich der internationalen Earth Hour. Für diesen Samstag, 27.

Ein Zeichen für den Klimaschutz setzen, das will die Umweltschutzorganisation WWF (World Fund For Nature) mit der Earth Hour. Diese Aktion findet weltweit am Samstag, 27. März, statt. Daran werden sich auch mehrere Kommunen aus dem Haßbergkreis beteiligen.

Was passiert bei der Earth Hour?

Um 20.30 Uhr Ortszeit gilt am Sonntag bei Millionen Menschen auf der ganzen Welt, in tausenden Städten und Unternehmen für eine Stunde: Licht aus. Zeil, Sand, Ebern, Bamberg oder Coburg machen mit. Und auch die Stadt Haßfurt ist dabei. Für eine Stunde schaltet das Stadtwerk Teile der Straßenbeleuchtung in Haßfurt aus, heißt es in einer Pressemitteilung aus der Kreisstadt. Schwerpunkte bilden dabei der Bereich um die Ritterkapelle und der Marktplatz.

Auch alle Bürger des Landkreises können sich an der Aktion beteiligen, in dem sie von 20.30 bis 21.30 Uhr zuhause das Licht ausschalten. Der WWF ruft auf seiner Homepage die Bevölkerung außerdem dazu auf, Fotos von sich beim Lichtausschalten in den Sozialen Netzwerken zu posten unter den Hashtags #LICHTAUS und #EARTHHOUR. Zudem gibt der WWF Tipps dazu, wie man die Earth Hour ohne Licht verbringen kann: beispielsweise bei Kerzenschein durchatmen und zur Ruhe kommen, ein Candlelight-Dinner veranstalten, Brettspiele mit der Familie spielen oder eine Nachtwanderung unternehmen.

Welches Ziel verfolgt die Earth Hour?

Bei der Earth Hour gehe es nicht darum, durch das Lichtausschalten Energie zu sparen. Die Earth Hour sei vielmehr eine symbolische und friedliche Protest-Aktion. Dass während dieser Stunde auch Energie gespart werde, sei ein schöner Nebeneffekt. Vorrangiges Ziel der Earth Hour sei es allerdings, gemeinsam ein globales Zeichen für den Klimaschutz und für einen lebenswerten Planeten zu setzen.

Wie der WWF schreibt, werden die nächsten Jahre entscheidend im Kampf gegen die Klimakrise sein. Wenn es nicht gelinge, die Erderhitzung zu bremsen, drohten Mensch und Natur gravierende Konsequenzen. Jede sechste Art könne aussterben. Waldbrände würden häufiger, Dürren und Überflutungen heftiger. Schon jetzt treffe die Klimakrise diejenigen besonders hart, die am wenigsten zur Erderhitzung beitragen, so der WWF.

Wer macht mit bei der Earth Hour?

Die Earth Hour fand das erst Mal im Jahr 2007 im australischen Sydney statt. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen damals an der ersten Earth Hour teil und schalteten zuhause für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen, schreibt der WWF auf seiner Homepage. Mittlerweile werde die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten veranstaltet.

Laut der Klimaschutzorganisation folgten dem Aufruf im vergangenen Jahr Millionen Menschen aus 190 Ländern. Alleine in Deutschland hätten sich offiziell 373 Städte, hunderte Unternehmen und Geschäfte und vor allem tausende Privathaushalte an der "Stunde der Erde" beteiligt.

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