Königsberg

Ein neues Tor in Holzhausen

Mit einem neuen Tor möchte ein direkter Anlieger am Dorfplatz in Holzhausen zur Verschönerung des Platzes beitragen. Um dafür einen Zuschuss zu bekommen, erweiterte der Stadtrat das Fördergebiet.
Mit einem neuen Tor möchte ein direkter Anlieger am Dorfplatz in Holzhausen zur Verschönerung des Platzes beitragen. Um dafür einen Zuschuss zu bekommen, erweiterte der Stadtrat das Fördergebiet. Foto: Gerold Snater

Im Königsberger Stadtteil Holzhausen wird zur Zeit die Dorferneuerung durchgeführt. Dabei wird nicht nur das ehemalige Rathaus saniert, auch das daneben liegende Areal wird als Dorfplatz umgestaltet.

Diese Maßnahme wird vom Amt für Ländliche Entwicklung bezuschusst. Nach Auskunft der Behörde  sei es auch grundsätzlich möglich, geplante Verschönerungen privater Bürger in der näheren Umgebung zu unterstützen. Die Gemeinde müsse aber einen Antrag auf Erweiterung des Förderbereichs stellen.

In Holzhausen hat ein Anlieger den Antrag für die Erneuerung seiner Toranlage gestellt. Er ist direkter Nachbar am Dorfplatz und die Anlage liegt direkt am neu gestalteten Zugangsweg von der Rathausstraße aus.

Umbau im Zeitrahmen

Geschäftsleiter Johannes Mücke stellte in der Sitzung an Hand von Bildern und einer Skizze die beabsichtigte Neugestaltung der Anlage vor, wobei noch einmal betont wurde, dass eine private zuschussfähige Maßnahme im Zeitrahmen der Dorferneuerung durchgeführt werden müsse. Nach kurzer Diskussion stimmte der Stadtrat geschlossen der Erneuerung der Toranlage zu und beauftragte die Verwaltung einen entsprechenden Antrag auf Erweiterung des Fördergebietes zu stellen.

In der Diskussion wurde erneut darauf hingewiesen, dass bis zum Ende der Dorferneuerung in Holzhausen, auch für weitere Projekte im Umfeld des Rathauses und des Dorfplatzes Zuschüsse beantragt werden könnten.

Die den Stadtratsmitgliedern vorliegende geänderte Fassung der Zweckvereinbarung für einen gemeinsamen Datenschutzbeauftragten von Gemeinden und Städten im Landkreis wurde einstimmig in der vorgelegten Form genehmigt. Bürgermeister Claus Bittenbrünn wurde beauftragt die Vereinbarung zu unterzeichnen.

Bessere Wachstumsprognose

Stadtrat Markus Geuß berichtete von der Begehung des Waldausschusses im Königsberger Wald mit Revierförster Patrick Valtenmeier. Dieser erläuterte die für 2021 geplanten Maßnahmen auf den Pflanz- und Naturverjüngungsflächen. Er wies darauf hin, dass die in den verschiedenen Gebieten zur Pflanzung vorgesehenen Baumarten auf Grundlage der Standortkarten in Zusammenarbeit des Revierförsters mit dem Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten ausgewählt wurden.

Wichtig sei dabei die Beachtung der jeweiligen Bodenbeschaffenheit. Die Pflanzarbeiten erfolgen aber erst durch Forstunternehmen im Frühling, aufgrund der besseren Wachstumsprognose. Vorgestellt wurden von Valtenmeier auch die Förderanträge für die Jahre 2020 und 2021. Dabei kam aus dem Gremium der Vorschlag, freiwillige Helfer für die Pflanzaktionen bzw. die Waldpflege anzuwerben. Im Königsberger Amtsblatt soll darauf hingewiesen werden.

Streckenführung der Umleitung

Zum Ende des öffentlichen Teils der Sitzung kam es aufgrund einer Anfrage der Offenen Hellinger Liste (OHL) noch zu einer Diskussion über die Streckenführung der Umleitung des Straßenverkehrs wegen der Sperrung der Staatsstraße zwischen Königsberg und Oberhohenried. So wurde gefragt, ob sich daraus die Möglichkeit ergebe in Hellingen  in die nun durch diesen Stadtteil fahrenden Busse zuzusteigen. Bürgermeister Bittenbrünn sagte zu, sich dahingehend zu informieren.

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