HOFHEIM

„Ein Schmuckstück von Sanitäranlage“

Übergabe der Auszeichnung „Top-Platz“ am Hofheimer Wohnmobilstellplatz: (von links) Jürgen Dieckert (IRMA GmbH), Platzwartin Ines Geisler, Bürgermeister Wolfgang Borst, Gerhard Schmidt (Tourismus-Zentrale Haßberge).
Foto: Nike Bodenbach | Übergabe der Auszeichnung „Top-Platz“ am Hofheimer Wohnmobilstellplatz: (von links) Jürgen Dieckert (IRMA GmbH), Platzwartin Ines Geisler, Bürgermeister Wolfgang Borst, Gerhard Schmidt (Tourismus-Zentrale ...

(nibo) „Man muss Dinge auch aussitzen können, wenn man weiß, dass sie richtig sind“, freut sich Bürgermeister Wolfgang Borst. Denn der von ihm gegen einigen Widerstand durchgesetzte Wohnmobilstellplatz am Freibad ist nun als „Top-Platz“ ausgezeichnet worden. Das Qualitätssiegel wird von der Beratungsfirma Irma in Nürnberg an ausgesuchte Wohnmobilstellplätze vergeben. Hofheim hatte sich im Herbst um die Plakette beworben.

Grund für die Auszeichnung waren laut Irma-Geschäftsführer Jürgen Dieckert das großzügige Platzangebot, die befestigten Parzellen, die technische Ausstattung, die attraktive Lage am Freibad und in Altstadtnähe sowie das „Schmuckstück von Sanitäranlage“. Außerdem sei die Gästebetreuung ungewöhnlich gut. Ines Geissler, die Platzwartin, sei ein Ansprechpartner aus Fleisch und Blut. Das komme besonders bei der älteren Zielgruppe gut an. Denn oftmals treffe man an vergleichbaren Plätzen bloß noch Automaten an. Borst nennt Geissler deshalb auch „die gute Seele des Platzes“.

Überhaupt zeigt sich Borst mit der Entwicklung des Stellplatzes sehr zufrieden: „Schon 2010 hatten wir hier über 400 Übernachtungen, obwohl wir noch gar keine Werbung gemacht haben.“ Heuer haben bereits 382 Wohnmobile in Hofheim Station gemacht, die meisten davon im März und April. Für die nächsten Monate hat Geissler bereits viele Reservierungen aufgenommen.

Auch die momentanen Gäste äußern sich positiv über den Platz. So gefallen dem erfahrenen Camper-Ehepaar Hertha und Herbert Michler die befestigten Parzellen. „Unser Wohnmobil hat 4,6 Tonnen. Wenn es da regnet, und Sie stehen auf einer Wiese – dann haben Sie ein Problem“, erklärt Herbert Michler. Außerdem habe man viel Platz und sehr saubere Sanitäranlagen. Gerhard Schmidt vom Touristikzentrum Haßberge berichtet von ebenfalls positiven Rückmeldungen in der Zentrale am Marktplatz.

Wenn dort dann auch Ehepaar Michler beim geplanten Stadtbummel vorbeischaut, geht noch eine weitere Rechnung der Planer auf: Die Gäste vom Stellplatz mit ihren Geldbeuteln ins Herz der Stadt zu lotsen. Aufgrund der Kooperation des Stellplatzes mit dem Hofheimer Werbering erhalten sie nämlich einen Nachlass auf den Übernachtungspreis, wenn sie im Stadtkern einkaufen. Ein Ansatz, der laut Borst funktioniert: „Ich werde wiederholt von Gastronomen angesprochen. Die Verzahnung klappt sehr gut.“

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