Kirchschletten

Ermittlungen gegen Äbtissin: "Weil ich etwas Gutes getan habe"

Mechthild Thürmer gewährte in der Abtei Maria Frieden im oberfränkischen Kirchschletten bereits mehr als 30 Flüchtlingen Kirchenasyl. Jetzt soll die Nonne vor Gericht.
Äbtissin Mechthild Thürmer handelt nach ihrem christlichen Gewissen und gewährt Schutzsuchenden Kirchenasyl in der Abtei Maria Frieden in Kirchschletten.
Äbtissin Mechthild Thürmer handelt nach ihrem christlichen Gewissen und gewährt Schutzsuchenden Kirchenasyl in der Abtei Maria Frieden in Kirchschletten. Foto: Marion Krüger-Hundrup
Die Äbtissin der Abtei Maria Frieden in Kirchschletten (Lkr. Bamberg) hat Ärger mit der Justiz, weil sie einer Frau aus Eritrea in ihrem Kloster Kirchenasyl gewährt hat. Illegal, wie die Staatsanwaltschaft sagt. Eine Geldstrafe von 2500 Euro will die Ordensfrau nicht akzeptieren, am 31. Juli sollte sie daher vor dem Amtsgericht Bamberg erscheinen. Erstmals in Bayern muss sich damit eine Äbtissin wegen des Kirchenasyls vor Gericht verantworten.