Rentweinsdorf

Feuerwehr Rentweinsdorf erhält Ersatz für Löschfahrzeug

Die Situation der Freiwilligen Feuerwehr Rentweinsdorf stand bei der Gemeinderatssitzung auf der Tagesordnung und zur Beratung waren auch zahlreiche aktive Wehrleute da. Stellvertretender Kommandant der FFW Rentweinsdorf-Lind, Jonas Ludwig, informierte das Gremium über die Aufgaben der Gemeinde hinsichtlich Feuerwehrbedarfsplanung und Hilfsfristen bei Einsätzen. Als Mindestausrüstung gelte für den Ortsteil Rentweinsdorf/Lind ein wasserführendes Fahrzeug mit vier Atemschutzgeräten.

Mit Schreiben vom 18. Mai hatte die FFW Rentweinsdorf die Beschaffung eines gebrauchten Feuerwehrfahrzeuges (HLF 10) als Ersatz für ihre Fahrzeug LF 8/6 aus dem Baujahr 1996 beantragt. Leider habe dieses Fahrzeug seit kurzem einen Schaden, durch den die verbaute Heckpumpe nicht mehr ansaugen könne und man deswegen aus öffentlichen Gewässern kein Wasser fördern könne. Weiterhin erfordere die Auspuffanlage und die Kupplung eine Reparatur, so dass mit Gesamtkosten von 12 893 Euro gerechnet werden müsse.

Um diese Kosten zu verhindern, habe man sich auf dem Gebrauchtwagenmarkt umgesehen und sei auch hinsichtlich eines Ersatzfahrzeuges fündig geworden. Die Kosten beliefen sich auf rund 75 000 Euro.

Das Ersatzfahrzeug habe allerdings eine 1600 Liter Wassertank und man brauche dazu einen anderen Führerschein. „Eigentlich wollten wir ja in Richtung neuem Feuerwehrhaus marschieren, aber wir wollen jetzt kein Geld mehr in die Reparaturen stecken und sind für ein Ersatzfahrzeug, das uns dann hoffentlich bis 2028 keine Beschwerden macht.“ Bis zu diesem Zeitpunkt würde man auch gerne in ein neues Gerätehaus einziehen. Bestätigt wurden zudem nach erfolgreicher Wahl 1. Kommandant Oliver Grell und 2. Kommandant Frank Braun für die Feuerwehr Treinfeld. Bürgermeister Stefan Kropp dankte dem bisherigen 2.Kommandanten Stefan Horn für dessen Engagement.

Wie geht es weiter mit Photovoltaik?

„Beratung des weiteren Vorgehens Photovoltaikfreiflächenanlagen“ stand dann auf der Tagesordnung, nachdem dieser Punkt schon in einer vorangegangenen Sitzung vertagt wurde und einige Räte noch Informationen hinsichtlich Bürgerentscheid und Ratsbegehren gewünscht hatten.  Kropp nannte eine kurzfristige Bürgerbefragung eine Entscheidungshilfe und keine bindende Entscheidung. „Eigentlich sind wir von den Bürgern gewählt eine Entscheidung zu treffen. Sollten Bürger etwas dagegen haben, müssten sie sich eben zusammenschließen, ähnlich wie in Eyrichshof geschehen.“

Kurt Weißheimer (FW-ÜWG) sah noch Klärungsbedarf und forderte seriöse Zahlen. Seiner Meinung nach sei die Pacht nicht richtig aufgeführt worden. Viele Bürger würden auch eine kritische bis negative Meinung dazu haben. Er sei nicht grundsätzlich dagegen, „aber das Ganze ist ein Geschäft und wir müssen die Frage abklären, was die Gemeinde davon hat. Deswegen müssen wir alles vernünftig hinterfragen.“

Volker Zürl (CSU) fehlte immer noch die Grundsatzentscheidung darüber, wie viel an Flächen in der Gemeinde man für Freianlagen zur Verfügung stellen wolle. Ludwig Bock (FW-ÜWG) meinte, dass in letzter Zeit einige Entscheidungen überstürzt getroffen wurden und das nicht immer klug. „Wir müssen mit diesem Thema diffizil umgehen und alles muss wohl überlegt sein. Wenn der Beschluss einmal steht, haben wir keine Möglichkeit mehr.“

Kurt Schorn (RUL) teilte Meinungen aus der Bevölkerung mit, dass vielen die Anlage zu groß sei und es jetzt auch zu schnell gehe. Eigentlich habe man ja eine Bürgerbefragung durchführen wollen und dies sollte man auch tun. „Ich verstehe den Eiertanz langsam nicht mehr“, wandte Matthias Kropp (SPD) ein und meinte, dass doch Zahlen vorgelegt wurden. Und wenn jemand seinen Boden zur Verfügung stelle für 25 Jahre, habe man doch gar keine Wahl dagegen zu stimmen.

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