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Frauen-Union Zeil will die Straßen sicherer machen

Die Frauen-Union traf sich mit Bürgermeister Thomas Stadelmann und Behördenvertretern an der Kreuzung Friedhofstraße/Mittelweg/Bamberger Straße, um auf die dortige Verkehrssituation aufmerksam zu machen.
Foto: Christian Licha | Die Frauen-Union traf sich mit Bürgermeister Thomas Stadelmann und Behördenvertretern an der Kreuzung Friedhofstraße/Mittelweg/Bamberger Straße, um auf die dortige Verkehrssituation aufmerksam zu machen.

"In den vergangenen Wochen wurden wir mehrfach von besorgten Bürgern auf diesen Gefahrenpunkt angesprochen", sagte Brigitte Pakosch, die Vorsitzende der Frauen-Union Zeil. Gemeint ist die Kreuzung in der Innenstadt, die die Friedhofstraße und den Mittelweg mit der Bamberger Straße verbinden. Dort sei die Situation sehr unübersichtlich. Nicht nur Autofahrer, die aus der Friedhofstraße kommen, hätten hier Probleme, sondern auch Familien, ältere Mitbürger und Rollstuhlfahrer hätten würden sich in Gefahr begeben, wenn sie die stark frequentierte Straße überqueren wollten. Nach einem Antrag der Frauen-Union an Bürgermeister Thomas Stadelmann, in dem die Installation eines Verkehrsspiegels auf der südlichen Seite der Bamberger Straße gefordert wurde, trafen sich jetzt dieser Tage Brigitte Pakosch und Simone Will von der Frauen-Union sowie Christiane Will als stellvertretende Ortsvorsitzende der CSU Zeil mit den weiteren Beteiligten zu einem Vor-Ort-Termin.

Die Vertreter von Straßenbauamt, Staatlichem Bauamt, Landratsamt und Polizei waren sich einig: Aus verkehrstechnischer Sicht herrschen an der Kreuzung optimale Bedingungen. Werner Rottmann, Verkehrssachbearbeiter bei der Polizeiinspektion Haßfurt, wies darauf hin, dass sie die Verkehrsteilnehmer stets in eine Kreuzung hineintasten müssen, sollte es unübersichtlich sein. "Das ist eine der ganz wenigen Kreuzungen, an der 20 Meter freie Sicht herrscht", sagte Matthias Ullrich. Der Leiter der Straßenverkehrsbehörde am Landratsamt Haßberge meint damit den nördlichen Rand der Fahrbahn, der mit einer gezackten Linie markiert ist. Das Parkverbot an dieser Stelle stamme noch aus Zeiten, als ein Autohaus hier seine Werkstatt hatte. "Man kann weit in die Bamberger Straße hineinsehen, wenn man aus Richtung Friedhof kommt", stellte auch Bürgermeister Thomas Stadelmann fest. Aber selbst ein Verkehrsspiegel kann eine trügerische Sicht vermitteln, so die Verkehrsexperten, die diesen nicht für notwendig halten. Fehleinschätzungen bezüglich Geschwindigkeit oder Entfernung anderer Fahrzeuge seien nicht selten. 

Bürgermeister lobt Engagement der Frauen

Nichtsdestotrotz dankte Bürgermeister Stadelmann den Vertreterinnen der Frauen-Union für ihr Engagement: "Es ist wichtig, dass Leute mitdenken und sich darum kümmern, mögliche Verbesserungen beizuführen". Für Brigitte Pakosch war es ein großes Anliegen: "Ich hätte es mir nie verziehen, wenn hier Menschen zu Schaden kommen würden, ohne dass wir auf den Gefahrenpunkt hingewiesen haben".

Brenzlige Situationen gibt es nach Meinung des Stadtoberhauptes auch ein paar Meter weiter an der Kreuzung zur Bahnhofstraße. Dort und auch an der Ortsdurchfahrt Ziegelanger sei man zusammen mit der Straßenverkehrsbehörde und der Polizei am überlegen, wie man Geschwindigkeit aus dem verkehr herausnehmen und für mehr Sicherheit sorgen könne. Mitte diesen Jahres, werde die Bamberger Straße, die momentan noch eine Staatsstraße ist, zur Ortsstraße heruntergestuft. "Dann können wir auch leichter agieren", so Stadelmann.

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