Maroldsweisach

Frontalzusammenstoß: 62-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Lebensgefährlichen Verletzungen erlitt der Fahrer dieses BMW beim Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße 279 bei Maroldsweisach.
Foto: Stefanie Brantner | Lebensgefährlichen Verletzungen erlitt der Fahrer dieses BMW beim Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße 279 bei Maroldsweisach.

Bei einem Verkehrsunfall am Ortsausgang von Maroldsweisach ist am Mittwochnachmittag ein 62-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Er war frontal mit seinem Fahrzeug mit einem Lastwagen kollidiert, berichtet das Polizeipräsidium Unterfranken.

Auf die Gegenfahrbahn geraten

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der 62-jährige Ortsansässige gegen 14.30 Uhr mit seinem BMW auf der Hauptstraße in Maroldsweisach in Richtung Voccawind unterwegs. Kurz nach dem Ortsausgang wollte er wohl einen Viehtransporter überholen und fuhr dazu auf die Gegenfahrbahn. Dort kam ihm ein Sattelzug entgegen, mit dem es zum Frontalzusammenstoß kam. Der Lastwagen prallte in der Folge noch gegen einen VW Golf. Sowohl die Insassen des Golfs, als auch der 62-Jährige am Steuer des Lasters aus Cuxhafen blieben unverletzt.

Mit dem Hubschrauber in die Klinik gebracht

Der 62-jährige Autofahrer war in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste zunächst von der Feuerwehr befreit werden, bis er nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit einem Hubschrauber in eine Klinik gebracht wurde.

Nachdem der BMW bereits vor dem Unfall einem Zeugen aufgrund seiner Fahrweise aufgefallen war, könnte auch ein medizinisches Problem im Zusammenhang mit dem Unfallgeschehen eine Rolle gespielt haben, berichtet die Polizei weiter. Den insgesamt entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf rund 160 000 Euro.

Bundesstraße gesperrt

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg kam auch ein Sachverständiger an die Unfallstelle. Die Ortsdurchfahrt von Maroldsweisach war für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungs- und Aufräumarbeiten bis in die frühen Abendstunden gesperrt. Die Unfallermittlungen führt die Polizeiinspektion Ebern.

Die Feuerwehr richtete mit der Straßenmeisterei eine Umleitung ein. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Maroldsweisach, Ermershausen, Pfarrweisach, Hofheim und Burgpreppach.

Glück im Unglück hatten die beiden Insassen des silbernen VW und des Lastwagens: sie kamen mit dem Schrecken davon.
Foto: Stefanie Brantner | Glück im Unglück hatten die beiden Insassen des silbernen VW und des Lastwagens: sie kamen mit dem Schrecken davon.
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