Maroldsweisach

Grünes Licht für Photovoltaikanlagen

Freiflächenphotovoltaikanlagen sollen in Marbach, Gückelhirn, Hafenpreppach und Wasmuthhausen gebaut werden. Am Montag gab das Gemeinderatsgremium von Maroldsweisach sein Einverständnis.
Foto: Stefanie Brantner | Freiflächenphotovoltaikanlagen sollen in Marbach, Gückelhirn, Hafenpreppach und Wasmuthhausen gebaut werden. Am Montag gab das Gemeinderatsgremium von Maroldsweisach sein Einverständnis.

Neben dem Haushaltsplan für 2020 befasste sich der Gemeinderat von Maroldsweisach am Montag auch mit diversen Anträgen für den Bau von Freiflächenphotovoltaikanlagen.

Schon mehrmals war dies Thema im Gemeinderat. Nicht zuletzt, da zu befürchten war, dass die hierfür benötigten Flächen den Rahmen sprengen. Man einigte sich darauf, für die einzelnen Gemeindeteile die für Freiflächenphotovoltaikanlagen verwendeten Flächen zu begrenzen. Weitreichende Informationsveranstaltungen hierzu wurden in den betroffenen Gemeindeteilen abgehalten und es fehlte eigentlich nur noch das Einverständnis der Ratsmitglieder, um den Bau der Anlagen auf den Weg zu bringen.

Im Einzelnen ging es um Anlagen in Marbach, Gückelhirn, Hafenpreppach und Wasmuthhausen. In Marbach wurde die vorgesehene Fläche reduziert, um die festgelegte Grenze von 15 Prozent der Gemarkungsfläche nicht zu überschreiten. Hier stimmte das Gremium dem Bau einer Anlage auf 12,56 Hektar (ha) zu. In Gückelhirn/Saarhof wurde die Fläche von 38,2 ha auf 11,93 ha reduziert. In Hafenpreppach soll eine Anlage auf 15,55 ha entstehen und in Wasmuthhausen auf 7,82 ha.

Einstimmig genehmigte das Gremium eine Zweckvereinbarung zur Bestellung und zum technischen Betrieb einer e-Vergabe-Plattform zwischen dem Landkreis und sonstigen Einrichtungen. Der Landkreis wird einen Dienstleister mit der Bereitstellung einer gemeinsamen Vergabeplattform beauftragen. Die Ausschreibung und Vergabe von Aufträgen soll dann auf elektronischem Weg möglich werden.

Auch für die Bestellung von Gemeinderatsmitglied Wolfgang Harnauer zum künftigen Feuerwehrbeauftragten sprachen sich alle Gremiumsmitglieder aus.

Wie Bürgermeister Wolfram Thein am Ende der Sitzung mitteilte, ist inzwischen der Förderbescheid für die Sanierungsabsichten im Freibad Altenstein eingegangen. Die nächsten Schritte würden im Gremium im Rahmen der Feinplanung besprochen. Außerdem machte das Gemeindeoberhaupt darauf aufmerksam, dass ab dem 26. Oktober die Allertshäuser Straße bis zur Landesgrenze nach Thüringen saniert wird. Hier sei mit entsprechenden Behinderungen zu rechnen, schon da dies teilweise im Rahmen einer Vollsperrung durchgeführt werde.  

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