Haßfurt

Haßbergkreis: Geldstrafe für falschen Freundschaftsdienst

Ein 18-jähriger Azubi wollte seinen Kumpel nach einer Körperverletzung vor Gericht rauspauken. Des Schuss ging aber nach hinten los.
Weil er seinen Kumpel schützen wollte und vor Gericht eine falsche Aussage machte, verurteilte das Amtsgericht Haßfurt einen Auszubildenden zu einer Geldstrafe in Höhe von 630 Euro. 
Foto: Oliver Berg | Weil er seinen Kumpel schützen wollte und vor Gericht eine falsche Aussage machte, verurteilte das Amtsgericht Haßfurt einen Auszubildenden zu einer Geldstrafe in Höhe von 630 Euro. 

Weil er seinem Freund eine Verurteilung ersparen wollte, machte ein 19-Jähriger aus dem Landkreis am 15. Juli vergangenen Jahres am Amtsgericht im Zeugenstand eine falsche Aussage. Dafür muss er jetzt teuer bezahlen. Denn das Gericht verurteilte den Auszubildenden wegen uneidlicher Falschaussage zu einer Geldstrafe in Höhe von 630 Euro. Im damaligen Prozess war sein Freund wegen Körperverletzung angeklagt. Der Angeklagte gab damals zu Protokoll, dass sein Kumpel einen Schlag in den Bauch bekam. Daraufhin habe er – quasi in Notwehr – zurückgeschlagen. Doch dies entsprach nicht der Wahrheit.

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