Haßfurt

Haßfurt: Hohe Bereitschaft für den kleinen Pieks

Am Montag wurden die ersten 72 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Haßberg-Kliniken gegen Corona geimpft. Den Anfang machte der Ärztliche Direktor der Haßberg-Kliniken, Dr. Michael Rohrbach, bei dem OP-Pfleger Helmut Schmidt (rechts) auf dem Bild gerade die letzten Vorbereitungen für den kleinen Pieks trifft.
Foto: Karin Kramer | Am Montag wurden die ersten 72 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Haßberg-Kliniken gegen Corona geimpft. Den Anfang machte der Ärztliche Direktor der Haßberg-Kliniken, Dr.

Am Montag wurden die ersten Mitarbeiter der Haßberg-Kliniken gegen das Corona-Virus geimpft. In einem in der Physiotherapie des Haßfurter Krankenhauses eigens eingerichteten mobilen Impfzentrum wurden 72 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die der Priorisierungsstufe 1 angehören, versorgt. Den Anfang machte Dr. Michael Rohrbach. Der Chefarzt der Anästhesie im Haus Haßfurt und ärztliche Direktor der Haßberg-Kliniken erhielt am Montagmorgen von OP-Pfleger Heinz Schmidt den ersten Pieks in den Oberarm. Mehr als 70 Impfungen folgten, heißt es in einer Pressemitteilung des Krankenhauses.

„Das war ein gelungener Start in unsere Impfkampagne“, freut sich Dr. Michael Rohrbach. Das Impfangebot sei von den Beschäftigten gut angenommen worden. „Es gibt eine hohe Bereitschaft, sich impfen zu lassen.“ „Alle haben die Impfung gut vertragen“, berichtet der ärztliche Leiter. Der Fokus lag am Montag auf Ärzten, Pflege- und Servicekräften aus den Bereichen Anästhesie, OP-Team, Intensivmedizin, Zentrale Patientenaufnahme und Innere Medizin, die zur Priorisierungsstufe 1 gehören. Sie versorgen und behandeln täglich Corona-Patienten oder haben Kontakt zu besonders gefährdeten Zielgruppen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Wichtiger Schritt

Nach und nach sollen alle Beschäftigten der Haßberg-Kliniken die Möglichkeit bekommen, sich immunisieren zu lassen. Für den Chefarzt der Anästhesie ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die Pandemie. „Die Impfung dient dabei nicht nur dem Selbstschutz“, macht Dr. Michael Rohrbach klar. „Es geht auch um die Sicherheit und die Versorgung unserer Patienten. Wir wollen Ansteckungen und Personal-Ausfälle wegen Corona so gut wie möglich vermeiden.“ Am kommenden Montag soll es mit den Impfungen weitergehen. „Wir rechnen dann mit der nächsten Lieferung des Impfstoffs.“

Um die Vakzination reibungslos durchführen zu können, wurde in den Räumen der Physiotherapie ein mobiles Impfzentrum eingerichtet. „Wir haben dort ausreichend Platz, um die einzelnen Bereiche getrennt voneinander unterbringen zu können“, erklärt der ärztliche Direktor der Haßberg-Kliniken. Die Bereiche Anmeldung, Warteraum, Aufklärung, Impfung und Überwachung werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Haßberg-Kliniken besetzt.

Tipps im Vorfeld

Mit einer Ausnahme: Dr. Arman Behdjati-Lindner, der auch im Impfzentrum des Landkreises in Hofheim tätig ist, kümmerte sich um die Aufklärung im Vorfeld der Impfung. „Er war uns eine große Hilfe, da er die Abläufe aus seinem Dienst im Impfzentrum kennt und uns schon im Vorfeld viele Tipps geben konnte. Danke für seine Unterstützung“, lobt Dr. Michael Rohrbach den Haßfurter Kinderarzt.

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