Haßfurt

„Kein Vertrauen ausgesprochen“

Zu den Einsparungsmaßnahmen bei den Haßbergkliniken hat die ehemalige Bundestagsvizepräsidentin Susanne Kastner (SPD) eine Stellungnahme veröffentlicht. „Ich habe die Beschlüsse des Verwaltungsrates mitgetragen, weil ich der Meinung bin, dass unsere Landkreisbevölkerung eine weiterhin gute gesundheitliche Versorgung hier im ländlichen Raum braucht“, schreibt die Kreisrätin. Sie bedanke sich ausdrücklich bei Landrat Wilhelm Schneider für die offene und gute Diskussion im Verwaltungsrat. „Das war für mich eine Sitzung, die einen guten demokratischen Stil gezeigt hat.“

Einverstanden sei sie allerdings nicht mit der Aussage Schneiders, dass der Verwaltungsrat einhellig dem Vorstand der Haßbergkliniken sein Vertrauen ausgesprochen habe. „Das trifft auf meine Person nicht zu“, betont Kastner. Es habe in der Vergangenheit etliche Versäumnisse des Vorstandes gegeben, die wieder aufgearbeitet werden müssen. „Warum hätten wir sonst beschließen müssen, einen externen Berater für die Kommunikation nach innen und nach außen zu berufen?“

Kastner weiter: „Ich habe im Verwaltungsrat gesagt, Vertrauen kann man nicht verordnen. Vertrauen muss wachsen und muss erarbeitet werden. Dazu hat der Vorstand jetzt die Gelegenheit – und ich hoffe sehr, dass es auch klappt.“

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