Zeil

Kommentar: Kein Geld für heimische Brauereigaststätten?

Wer das Bier, das er in seinem Lokal ausschenkt, selbst herstellt, bekommt für das Lokal keine Corona-Hilfen. In der Zeiler Brauerei Göller ist der Ärger darüber groß.
Nach dem Motto 'Ihr habt doch immer noch den Verkauf' will der Bund für Brauereigaststätten keine Corona-Hilfen zahlen. Betroffene Unternehmer fühlen sich im Stich gelassen.
Foto: René Ruprecht | Nach dem Motto "Ihr habt doch immer noch den Verkauf" will der Bund für Brauereigaststätten keine Corona-Hilfen zahlen. Betroffene Unternehmer fühlen sich im Stich gelassen.

Max Göller von der gleichnamigen Brauerei in Zeil hat im "digitalen Austausch" mit CSU-Politikern seinen Unmut geäußert: Für Brauereigaststätten gibt es keine Corona-Hilfen. Offenbar herrscht in den zuständigen Bundesministerien die Überzeugung: Das sind keine reinen Gastronomiebetriebe, die produzieren ja auch Getränke, die auch weiterhin in Flaschen abgefüllt und verkauft werden können. Wozu brauchen die Geld vom Staat, wenn ihr anderer Zweig noch läuft?Es ist klar, dass der Staat in der aktuellen Situation nicht jeden Euro ersetzen kann, der Geschäftsleuten durch die Schließungen durch die Lappen geht.

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