Zeil

Kommentar: Was können Demokraten gegen rechte Gewalt tun?

Während SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil in Zeil vor den Gefahren durch die AfD für das Land warnte, plante in Hanau ein rechter Terrorist den Mord an neun Menschen.
Michel Friedman, Paul Ziemiak, CDU-Generalsekretär, Linda Teuteberg, FDP-Generalsekretärin, und Lars Klingbeil, SPD-Generalsekretär (von links), gedenken in Berlin der in Hanau getöteten Menschen bei einer Mahnwache am Brandenburger Tor.
Foto: Kay Nietfeld | Michel Friedman, Paul Ziemiak, CDU-Generalsekretär, Linda Teuteberg, FDP-Generalsekretärin, und Lars Klingbeil, SPD-Generalsekretär (von links), gedenken in Berlin der in Hanau getöteten Menschen bei einer Mahnwache am Brandenburger Tor.

Nicht einmal eineinhalb Tage nach seinem Besuch in Zeil musste SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil am Freitag im ARD-Morgenmagazin zu dem rassistisch motivierten Terroranschlag von Hanau Stellung nehmen. Der SPD-General forderte in der Sendung eine Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz. Klingbeil ließ keinen Zweifel daran, dass nicht nur nach seiner Meinung zwar einer geschossen hat, aber  viele "ihn munitioniert haben". Und da gehört die AfD "definitiv mit dazu", so der Generalsekretär der Sozialdemokraten.

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