Rügheim

Kultur im Rügheimer Schüttbau wacht langsam auf

Eumel Klassik
Foto: Heiner Goschenhofer | Eumel Klassik

Am letzten Samstag im Juni fand in Rügheim vor dem Schüttbau das erste Live-Konzert nach dem Lockdown statt. Mehr als 50 Zuhörer - in vorgeschriebenen und gehörigen gegenseitigen Abständen- erlebten laut einer Pressemitteilung ein buntes Programm mit klassischer Kammermusik, Deklamation von Heine- , Rückert- und Schiller-Texten. Anfang und Ende Mozart, dazwischen Schumann und Beethoven, dargebracht von jungen Profis. Bühne und Flügel wurden von ihnen mit dem Klein-Laster „Blauer Eumel“ mitgebracht. Dazwischen gepflegter Jazz mit Klavier und Saxophon. Platzanweiser mit „Voll-Gesichts-Masken“ waren Maike Jansen und Stefan Ferencz von „Pohybs&Konsorten“.

In dem Rückert-Gedicht hängt der Mensch - allegorisch - an einem Brombeerstrauch zwischen Leben (wildes Kamel) und Tod (Drache). Zwei Mäuse (Zeit) nagen an des Strauches Wurzeln. Da entdeckt der Gefährdete reife Brombeeren und greift zu. Diese Brombeeren haben die Zuhörer von den Künstlern geschenkt bekommen. Für sie umgekehrt war das Konzert auch ein Geschenk nach langer Auftritts-Karenz.  

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