Wonfurt

Literarischer Rundgang mit Experten: Wonfurt erinnert an seine jüdische Geschichte

Die Gemeinde erinnert an die von den Nazis ermordete Klara Krapf, aber auch an andere jüdische Einwohner. Als Experte ist unter anderem ein Autor aus den USA dabei.
Letzte Spur von Klara Krapf: Ihr Personalausweis wurde 1943 von Theresienstadt an die Gemeinde Wonfurt geschickt, wo er heute im Archiv aufbewahrt ist.
Foto: Gemeindearchiv Wonfurt | Letzte Spur von Klara Krapf: Ihr Personalausweis wurde 1943 von Theresienstadt an die Gemeinde Wonfurt geschickt, wo er heute im Archiv aufbewahrt ist.

Im Festjahr "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" blickt auch die Gemeinde Wonfurt auf ihre jüdische Geschichte zurück. Deshalb lädt die Gemeinde am Samstag zu einem literarischen Spaziergang mit einer anschließenden Talkrunde ein. Dabei soll es einerseits um die jüdische Wonfurterin Klara Krapf gehen, die die Nazis im Jahr 1943 im Konzentrationslager Theresienstadt ermordeten. Doch auch die Spuren anderer jüdischer Einwohner des Ortes sollen eine Rolle spielen.Stolperstein für Clara Krapf in WürzburgKlara Krapf war 73 Jahre alt, als sie ihr Leben ließ.

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