Hofheim

Leserbrief: Menschen statt seelenlose Computer

Zum Streiflicht „Digitalisierung - Onlinebanking“ vom Samstag, 8. August, erreichte die Redaktion folgender Leserbrief:

Hallo Herr Martin Sage,

im Prinzip haben Sie in der Einleitung zwar recht, aber die zwei letzten Absätze kann ich als Betroffener nicht so unkommentiert akzeptieren. Ich weiß nicht, wie alt/jung Sie sind, doch fragen Sie mal ihre Eltern - oder besser: Großeltern - was sie zu den letzten Absätzen meinen.

Ich selbst war von 1971 an (vor fast 50 Jahren) in der Schweinfurter Großindustrie als Programmierer - also EDV - tätig und habe deshalb keine Scheu vor Computern. Ich bin aber seit knapp 20 Jahren Rentner und tue mir zwischenzeitlich schon etwas schwerer mit Computer-Englisch und seinen Auslegungen/Verständnis.

Um auf ihren Artikel zurückzukommen: Ich wäre froh, wenn bei mir im Dorf X das Online-Banking schließen würde und stattdessen eine Filiale eröffnete. Dann könnte ich dort Menschen fragen, wie sie was meinen und nicht einen seelenlosen PC, der mich nicht oder missversteht. So, dass man als „Nichtfachmann/-frau“ verzweifeln kann.

Übrigens: Wo holen Sie denn Ihr – auch bis dahin benötigtes - Bargeld her? Haben Sie einen passenden 3D-Drucker? Meines Wissens bekomme ich es nur in der von ihnen abschlägig beurteilten Filiale(n), die ja dankenswerterweise dort wieder eröffnet wurde - und zusätzliche Arbeitsplätze schafft im Ort.

Max Breitwieser,
97461 Hofheim

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