Eltmann

Nach dem Turm soll die Eltmanner Stadtmauer saniert werden

Vom Sanierungsfortschritt machte sich der Bauausschuss Eltmann am Stadtmauerturm in der Schottenstraße ein Bild.
Vom Sanierungsfortschritt machte sich der Bauausschuss Eltmann am Stadtmauerturm in der Schottenstraße ein Bild. Foto: Sabine Weinbeer

Die Reste der Stadtmauer liegen der Stadt Eltmann sehr am Herzen, deshalb war sich der Bauausschuss in seiner Sitzung am Montag auch einig, nach der Sanierung des Stadtmauerturms in der Schottenstraße mit der Sanierung der Mauer weiterzumachen, bevor durch Bewuchs und Witterungseinflüsse Steine ausbrechen. Fachlich beraten wird die Stadt bei beiden Vorhaben von Ingenieur Johann Müller vom Büro für angewandte Denkmalpflege.

Am Stadtturm überzeugte sich der Ausschuss mit Bürgermeister Michael Ziegler vom Fortgang der Sanierungsarbeiten, die außen weitgehend abgeschlossen sind. Allerdings haben sich einige Ergänzungen ergeben, sowohl beim Anschluss des Turms an das Nachbargebäude, als auch nach der Entfernung des Efeus an der Rückseite. Dort waren weitere Mauerschäden zu beheben. Innen im Turm müssen noch die Zimmerleute aktiv werden. Die Kosten für die Sanierung erhöhen sich auf rund 41 000 Euro.

Johann Müller wies außerdem auf die latente Gefahr an der Stadtmauer hin. Der Bewuchs in den Fugen und auf der Mauerkrone sehe zwar malerisch aus, für das historische Bauwerk seien die Wurzeln und der Eintritt von Wasser an ihnen allerdings Gift. Deshalb empfahl er, eine Sanierung zur Sicherung der Substanz. Die Ausschussmitglieder waren sich einig, schnellstmöglich das Gespräch mit der Unteren Denkmalschutzbehörde zu suchen, um eine Sanierung vorzubereiten.

Limbacher Dorfbrunnen wird hergerichtet

Keine Einwände gab es gegen das Anliegen von Stadtrat Aloysius Böhnlein, den Limbacher Dorfbrunnen durch den Städtischen Bauhof etwas auffrischen zu lassen. Der Brunnen liegt eingelassen in eine Grundstücksmauer direkt an der Ortsdurchfahrt und fällt erst beim zweiten Hinsehen auf. "Aber es ist der Limbacher Dorfbrunnen und natürlich richten wir ihn wieder her", so Bürgermeister Michael Ziegler.

Auch das Vorhaben der Tennet TSO GmbH auf dem Gelände des Umspannwerks im Eltmanner Industriegebiet wurde zustimmend zur Kenntnis genommen. Das 380-Kilovolt-Umspannwerk wird mit einem Notstrom-Dieselaggregat ausgestattet, dazu kommt ein weiterer Container mit einer so genannten Betriebsmittelzelle – ein kleines Betriebsgebäude.

Das 380-kV-Umspannwerk in Eltmann wird durch ein Notstromdiesel-Aggregat und einen Container mit einer so genannten Betriebsmittelzelle ergänzt.
Das 380-kV-Umspannwerk in Eltmann wird durch ein Notstromdiesel-Aggregat und einen Container mit einer so genannten Betriebsmittelzelle ergänzt. Foto: Sabine Weinbeer

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