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Zeiler Bauausschuss: Parkplätze statt Grünfläche?

Der Bauausschuss suchte vor Ort nach Alternativen für die Mitarbeiter-Parkplätze an der Caritas-Kindertagesstätte. Es wird unter anderem geprüft, ob auf der jetzigen Grünfläche (im Bild) Stellplätze installiert werden können.
Foto: Christian Licha | Der Bauausschuss suchte vor Ort nach Alternativen für die Mitarbeiter-Parkplätze an der Caritas-Kindertagesstätte.

Einige Ortseinsichten hatte der Zeiler Bauausschuss auf seiner Tagesordnung am Dienstag.

So wurden zum Beispiel Alternativen zu den wegfallenden Parkplätzen für die Mitarbeiter der Caritas-Kindertagesstätte ausfindig gemacht. Der geplanten Anbau an den Kindergarten wird sich auf den Bereich der jetzigen Parkplätze in der Goethestraße erstrecken, so dass es zukünftig dort acht Stellplätze weniger gibt. Zusammen mit Kindergartenleiterin Susanne Bös-Naumann kam man überein, dass der Grünschnittcontainer an der Goethestraße in Zukunft wahrscheinlich nicht mehr dort aufgestellt wird und so zumindest ein Parkplatz mehr entstehen könnte. Ebenso wurde die Grünfläche neben dem Eingangsbereich in Augenschein genommen. Nach Absprache mit dem Architekten bestünde hier auch eventuell die Möglichkeit, drei bis vier Parkplätze einzurichten, so Bürgermeister Thomas Stadelmann. Auch wurde der Bereich vor dem Trafohäuschen an der Straße Kreuzschlepperweg/Mühlenweg besichtigt, der sich eventuell ebenfalls für Mitarbeiter-Parkplätze eignen würde.

Bereits in einer vergangenen Sitzung wurde der sehr schlechte Zustand des Gehweges zwischen der Staatsstraße 2427 und den Wohnhäusern in der Karl-Link-Straße angesprochen. Der städtische Bauhof hat punktuell die gravierenden Stellen ausgebessert. Nachdem sich die Beschwerden über den Zustand des Gehweges häufen, schlug die Bauverwaltung die Erneuerung dieses Gehweges von der Einfahrt in die Karl-Link-Straße bis zum Parkplatz in der Krumer Straße mit einer Gesamtlänge von circa 240 Metern vor. Nach den vorliegenden Angeboten  würden sich die Kosten im Rahmen von etwa 70 000 bis 138 000 Euro bewegen. Dritter Bürgermeister Peter Pfaff vertrat in der Diskussion die Meinung, dass das Geld an anderer Stelle in Zeil besser aufgehoben wäre, zumal dieser Fußgängerweg nur schwach frequentiert sei und keine gravierenden Mängel bestünden. Das Gremium kam überein, das Teilstück auszubessern, das im schlechtesten Zustand ist. Die Arbeiten werden zeitlich flexibel vom Bauhof erledigt.

Ebenfalls an der Staatsstraße 2427 nach Krum wird am Ortsausgang die fehlende Hecke ersetzt. Diese wurde bei einem Verkehrsunfall in Mitleidenschaft gezogen und in Übereinkunft mit dem Straßenbauamt entfernt. Damit der Fußgängerweg besser von der Straße getrennt ist, wurde beschlossen, Ersatz bis in die Kurve nach dem Ortsschild zu pflanzen.

Einstimmig wurde auch der Bauantrag für den Wiederaufbau des durch Brand zerstörten Wohnhauses in der Bamberger Straße 36 beschieden. Die Versicherung hat ein Ingenieurbüro mit den Planungsleistungen für den Bauantrag beauftragt. Der Wiederaufbau des zerstörten Gebäudes soll im gleichen Umfang erfolgen wie der bisherige Bestand.

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