Ebelsbach

Pumptrack und Fahrradabstellanlage für Ebelsbach

Blick auf das Sportgelände, bei dem im Vordergrund auf der „Grünfläche“ möglicherweise der „Pumptrack“ entstehen soll, vielleicht auch noch unter Hinzunahme eines kleinen Teils des Parkplatzes im Vordergrund.
Foto: Günther Geiling | Blick auf das Sportgelände, bei dem im Vordergrund auf der „Grünfläche“ möglicherweise der „Pumptrack“ entstehen soll, vielleicht auch noch unter Hinzunahme eines kleinen Teils des Parkplatzes im Vordergrund.

Eine Pumptrack-Anlage stand auf der Bauausschuss-Tagesordnung. Diese war schon einmal im Gemeinderat diskutiert worden. Nun aber waren weitere Informationen von der BNL-Liste hinsichtlich eines möglichen Standortes gekommen. Eine Pumptrack-Anlage ist eine speziell angefertigte Mountainbikestrecke.

Als mögliche Standorte wurden genannt: Die Fläche zwischen Spielplatz und Parkplatz am Sportgelände sowie gegenüber der Fischtreppe, Gelände an der Looch, ehemaliger Bolzplatz Schule, Erweiterung Gleisenauer Spielplatz, Bauplatz an der Lohwiese, Bauplatz neben der Feuerwehr und das Schlossareal Gleisenau.

Bürgermeister Martin Horn nannte als Favorit das Sportgelände. Markus Reinwand (CSU) vertrat die Meinung, dass man dort nicht in „Einzelgeschichten“ denken sollte, sondern vielleicht auch verschiedene Dinge miteinander verbinden könne. So könnten Familien mit Kleinkindern und Jugendlichen und vielleicht sogar mit den Großeltern dorthin kommen. Dies sah er am Spielplatz in Gleisenau möglich, wo man auch den Spielplatz mit dem Pumptrack und einem Kneippbecken verbinden könnte. Außerdem sei Gastronomie in der Nähe und auch der Schlosspark von Gleisenau sei nicht weit entfernt. Das sei auch für den Tourismus interessant.

Priorität am Sportgelände

Gerald Makowski (CSU) sah den Platz vor dem Sportgelände einsehbarer, Tobias Ziegler (BNL) tendierte zu der Fläche zwischen Trainingsplatz und Bach wegen der Gestaltung und Patricia Mück (SPD) sah es als Vorteil an, hierzu auch einen Planer einzuschalten. Schließlich wurde mit 6:1 Stimmen eine Empfehlung an den Gemeinderat ausgesprochen, eine solche Planung anzugehen mit Priorität am Sportgelände.

Die Gestaltung einer Fahrradabstellanlage im Rahmen der „Bike+Ride-Offensive“ des Bundes und der Deutschen Bahn am Bahnhof in Ebelsbach-Eltmann war dann erneut Thema und Bürgermeister Martin Horn berichtete von weiteren Gesprächen, in die auch die Stadt Eltmann eingebunden gewesen sei. Allerdings habe die Gemeinde Ebelsbach schon einen genehmigten Förderantrag, während dies bei Eltmann nicht so sei. Deswegen sei man hier auf Ebelsbacher Seite auf sich allein gestellt.

Bügel für 27 Fahrräder

Er stellte dabei die verschiedenen Möglichkeiten vor bis hin zu einer Doppelstockanlage, die in der Anschaffung, aber auch im Unterhalt aufwendiger sei. Deswegen plädierte er statt einer „Sammelschließanlage“ für eine einfache Abstellanlage mit Bügeln für 27 Fahrräder, die einschließlich der Pflasterung für die Gemeinde einen Kostenfaktor von rund 16 000 Euro ausmache. Markus Reinwand meinte, dass damit nicht viel gewonnen sei und es ein „unansehnliches Eck“ bleibe. Sicher werde man dort auch keine wertvollen Räder abstellen können.

Auch eine Überdachung wurde angesprochen, die man sich aber auch später, gestaltet von einem ortsansässigen Unternehmer, vorstellen könnte. Einigkeit herrschte darüber, dass dies keine große optische Aufwertung sei. Nachdem die Bahn aber dort nichts investiere, kam der Vorschlag, dass man in nächster Zeit das Bahnhofsgebäude „etwas aufhübschen“ könnte, damit der Bahnfahrer beim Ausstieg aus dem Zug einen etwas anderen Eindruck von Ebelsbach bekomme.

Geringe Quellschüttung

Schließlich informierte Bürgermeister Martin Horn über die Wasserversorgung im Gemeindeteil Schönbrunn, wo man derzeit eine geringe Quellschüttung von 1,2 Litern habe gegenüber 2,5 bis 3 Litern zu früherer Zeit. Deswegen müsse man sich Gedanken machen, die Quelle zu sanieren, was nicht einfach sei und möglicherweise längere Zeit „Tankbetrieb“ notwendig wäre. Die andere Möglichkeit wäre Schönbrunn an die Wasserversorgung von Ebelsbach anzuschließen.

Blick auf die alte Fahrradabstellanlage am Bahnhof, die nicht gerade dazu einlädt, sein „gutes Zweirad“ einzustellen.
Foto: Günther Geiling | Blick auf die alte Fahrradabstellanlage am Bahnhof, die nicht gerade dazu einlädt, sein „gutes Zweirad“ einzustellen.
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