Königsberg

Königsberg: Schneeräum-Verordnung wird nach dem Winter überarbeitet

Zur Verminderung der Geschwindigkeit wird die Stadt Königsberg an der Staatsstraße 2278 auch auf der linken Fahrbahnseite ein reflektierendes Ortsschild aufstellen.
Foto: Gerold Snater | Zur Verminderung der Geschwindigkeit wird die Stadt Königsberg an der Staatsstraße 2278 auch auf der linken Fahrbahnseite ein reflektierendes Ortsschild aufstellen.

Die Verordnung der Stadt Königsberg über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter wird im kommenden Jahr überarbeitet. In der erst im Juli neu herausgegebenen Verordnung sind in einem Anhang die Straßen der Stadt in drei Gruppen aufgeteilt. Für jede Gruppe sind unterschiedliche Arten der Reinigung vorgeschrieben.

In Gruppe A müssen nur die Flächen außerhalb der Fahrbahn gereinigt werden, etwa Gehwege. Bei Straßen der Gruppe B sind der Gehweg und zusätzlich ein Streifen von 0,50 Meter auf der Straße freizuhalten. In Gruppe C muss zusätzlich zum Gehweg bis zur Straßenmitte gereinigt werden.

Ein Antrag forderte, das bisher in der Gruppe C des Anhangs aufgelistete neue Siedlungsgebiet „Wacholderweg“ in die Gruppe B einzuordnen. Es kam im Stadtrat zu einer längeren Aussprache über den Inhalt der Satzung. Begründet wird die Unterscheidung der Räumpflicht zwischen B und C in der Satzung damit, dass dadurch an den stärker befahrenen Straßen der Gruppe B die Gefährdung der zur Reinigung verpflichteten Anlieger durch den Verkehr möglichst gering gehalten werden soll.

Die Stadt räumt die meisten Straßen mit Maschinen

Auf Anfrage zeigte Geschäftsleiter Johannes Mücke eine Aufstellung, welche Straßen im Stadtgebiet von Königsberg welcher Gruppe zugeordnet sind. Wobei, so wurde bestätigt, die meisten Straßen in Königsberg bei Schneefall von städtischen Bediensteten maschinell freigeschoben werden. Nach einer längeren Diskussion unterbreitete Mücke den Vorschlag, dem sich auch Bürgermeister Claus Bittenbrünn anschloss, diesen Winter abzuwarten und dann die Straßen in die drei Gruppen neu einzuteilen.

Ein zusätzliches Ergebnis der Aussprache war, dass man sich in diesem Zusammenhang außerdem Gedanken über die Art der Reinigungsarbeiten machen müsse. Man müsse unterscheiden zwischen Schneeräumen im Winter und Säuberung der Straßen und Gehwege im Sommer. Der Stadtrat wird sich damit noch einmal beschäftigen müssen.

Zweites Ortsschild statt Tempo 70

Die teilweise sehr hohen Geschwindigkeiten der Kraftfahrzeuge auf der Staatsstraße 2278, von Hofheim kommend, an der Kreuzung Wacholderweg-Gründelberg am Ortseingang von Königsberg wollte die Stadt bremsen. Wegen der späten Einsehbarkeit der Kreuzung durch die Böschung zur dortigen Bebauung hatte Bürgermeister Claus Bittenbrünn beantragt, das Ortsschild in Richtung Hofheim versetzten zu dürfen und die Geschwindigkeit auf 70 Kilometer pro Stunde zu begrenzen.

Diesen Vorschlag lehnten das staatliche Straßenbauamt und die Verkehrsbehörde des Landratsamtes bei einer gemeinsamen Ortsbesichtigung jedoch ab. Sie schlugen vor, dass zur besseren Kennzeichnung des beginnenden Stadtbereichs an der Staatsstraße 2278 auf der Seite der Einfahrt in den Gründelberg ein zweites, zusätzliches, reflektierendes Ortsschild aufgestellt werden soll.

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