Aidhausen

Aidhausen: Schnelles Internet nimmt Fahrt auf

Beim Aufbau eines Glasfasernetzes "Fiber to the Home" (FttH) werden die Glasfaserleitungen der Hausanschlüsse in speziellen Verteilerkästen zusammen gefasst. Unser Bild zeigt das Innenleben eines Multifunktionsgehäuse im Riedbacher Ortsteil Humprechtshausen.
Foto: Ulrich Kind | Beim Aufbau eines Glasfasernetzes "Fiber to the Home" (FttH) werden die Glasfaserleitungen der Hausanschlüsse in speziellen Verteilerkästen zusammen gefasst.

Wie in der Sitzung des Gemeinderates im Januar bekannt wurde, nimmt die Gemeinde Aidhausen am neu aufgelegten staatlichen Förderprogramm der bayrischen Gigabitrichtlinie für schnelleres Internet teil. Die Förderquote wird mit derzeit 90 Prozent angegeben.

Auf der Tagesordnung in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates am vergangenen Donnerstag war nun die Festlegung der Erschließungsgebiete in den Ortsteilen im Rahmen des Ausbaus eines Hochgeschwindigkeitsnetzes Thema. Wie Bürgermeister Dieter Möhring erinnerte, sollen mit dem Förderprogramm die bestehenden Lücken in den Ortsteilen mit einer leistungsfähigen Internetversorgung – mit bis zu 200 Mbit für Gewerbe – erschlossen werden.

Glasfasernetz schon vorbereitet

Vom Umfang des Erschließungsgebietes einigte sich der Gemeinderat auf Vorschlag des Bürgermeisters, dass die Mühlen im Gemeindegebiet aus der Erschließungsplanung mit jeweils 7500 Euro aus der vorliegenden Ausbauplanung herausgenommen werden.

In den Ortsteilen Happertshausen und Nassach habe in den zurück liegenden Jahren die Gemeinde schon auf eigene Kosten bei der Erdverkabelung der Stromleitungen ein gemeindeeigenes Leerrohrnetz (Speed-Pipe) für ein späteres Glasfasernetz vorbereitet. Nach einer ersten groben Schätzung würde die Versorgung in allen Ortsteilen ein Gesamtvolumen von rund 5,5 Millionen Euro haben. Nach den nun vorliegenden Berechnungen des beauftragten Ingenieurbüros könnte diese erste Kostenschätzung mit allen Nebenkosten auf rund 4,4 Millionen Euro gedrückt werden.

Für Aidhausen werden die Ausbaukosten von 1,94 Millionen Euro beziffert und Friesenhausen mit 872 000 Euro. In Happertshausen sind es 176 900 Euro, Nassach 245 000 Euro und Rottenstein ist mit 241 000 Euro dabei. Schlusslicht ist Kerbfeld mit 165 000 Euro. Den Anpassungen in der vorliegenden Ausbauplanung stimmte der Gemeinderat zu.

Bauplätze verkauft

Für geplante Unterhaltungs- und Ausbesserungsarbeiten der Flurbereinigungsgenossenschaften im Jahr 2021 an Flurwegen und Gräben in Aidhausen und Kerbfeld für 6500 Euro und 5000 Euro wurde den vorliegenden Zuschussanträgen von jeweils 20 Prozent für Aidhausen (1300 Euro) und Kerbfeld (1000 Euro) zugestimmt.

Aus dem nichtöffentlichen Teil der Januarsitzung gab Bürgermeister Dieter Möhring nun bekannt, dass verschiedene Bauplätze von der Gemeinde an Bauwillige in den Ortsteilen Nassach, Kerbfeld, Happertshausen und Friesenhausen verkauft wurden.

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