Hofheim

SPD gegen Dauer-Subvention der Haßberg-Kliniken

Im Bild von links nach rechts: Manfred Kirchner, Kreisrat Paul Hümmer, Frank Stößel, Helga Stößel, Konrad Spiegel, Vorsitzender des SPD Ortsvereins, Bezirksrat und Bürgermeister Bernhard Ruß, Stadträtin Judith Geiling.
Foto: Stößel | Im Bild von links nach rechts: Manfred Kirchner, Kreisrat Paul Hümmer, Frank Stößel, Helga Stößel, Konrad Spiegel, Vorsitzender des SPD Ortsvereins, Bezirksrat und Bürgermeister Bernhard Ruß, Stadträtin Judith Geiling.

So ernst wie auf der Bürgerversammlung der SPD Hofheim hat Bernhard Ruß Bezirksrat und Bürgermeister von Sand laut einer Pressemitteilung der SPD kaum jemand gesehen.

Es seien die jungen Leute, um die er sich Sorgen macht, wird Ruß in der Mitteilung zitiert. Immer häufiger erkrankten 18- bis 25-Jährige an Depressionen, Angststörungen oder litten unter Panikattacken. Die Erfahrungen der psychiatrischen Kliniken des Bezirks decken sich mit den Ergebnissen des jüngsten Arztreports der Barmer Krankenkassen. Die Ursachen benennt der Report: Zeit- und Leistungsdruck, finanzielle Sorgen und Zukunftsängste.

„Die SPD“, so Ruß in der Pressemitteilung weiter „hat als Garant der Interessen junger Leute einen wichtigen Erfolg mit dem Koalitionsvertrag erzielt: Das unbefristete Arbeitsverhältnis wird wieder zur Regel. Jeder kann sich vorstellen, wie es ist, wenn man von einem Halbjahresvertrag auf den nächsten hofft.“

Die Hofheimer Stadträtin Judith Geiling fragte Ruß und Kreisrat Hümmer zur Situation der Haßberg-Kliniken. „Ich meine wir sollten die Haßberg-Kliniken unter einem größeren Dach unterbringen“, sagte Hümmer laut der Mitteilung. „Nur so haben sie eine Zukunft.“ „Unser Haßbergkreis gehört wie Schweinfurt auch zur Planungsregion 3 Main-Rhön und deshalb wäre ein Ausbau der Zusammenarbeit auch auf medizinischem Gebiet angebracht und sollte auch möglich sein“, betonte Ruß laut der Pressemitteilung der SPD.

Ein Diskutant bedauerte eventuell längere Wege für Besucher von Kranken, falls es zu einer Neuorganisation der Krankenhauslandschaft im Landkreis Haßberge käme. „Vom Wunsch des Patienten aus gedacht“, sagte Hümmer, „ist das sicher wichtig. Wichtig wird ihm aber auch sein, dass er die bestmögliche Behandlung erfährt – und das ist heute eine Frage der technischen und personellen Ausstattung. Und da muss sich der Landkreis Haßberge schon fragen lassen, wie viel Mittel er noch ohne tragfähiges Konzept für die Zukunft in die Haßberg-Kliniken investieren will, wohl wissend, dass sie nie die Ausstattung der großen Kliniken in der Umgebung erreichen können.“

Als letztes Stichwort nannte Stadtratsmitglied Judith Geiling den unhaltbaren Zustand des Wertstoffhofes in Hofheim: „Wann endlich entscheidet der Kreistag über den Ausbau unseres Wertstoffhofes?“

Hümmer antwortete darauf: „Die Recyclingquote bei Wertstoffhöfen ist weitaus höher als beim sogenannten Gelben Sack. Deshalb sind wir Sozialdemokraten im Sinne des Umweltgedankens klar für die Wertstoffhöfe.“ Hilfreich wäre es, wenn ein Antrag der Stadt Hofheim auf Ausbau des Wertstoffhofes beim Landkreis vorläge. Nachdem auch andere Kommunen ihre Wertstoffhöfe ausbauen konnten, müsste dies auch in Hofheim möglich sein. Die Sozialdemokraten, versprachen Ruß und Hümmer, würden den Punkt „Ausbau Wertstoffhof Hofheim“ bei ihren kommenden Terminen im Landkreis auf die Tagesordnung setzen.

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