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Untertheres: Spielplatz für mehrere Generationen

Der zur Zeit gesperrte Spielplatz Wengert in Untertheres soll unter Bürgerbeteiligung zu einem multifunktionalen Mehrgenerationenspielplatz werden. Ein Verkauf des Grundstückes als Bauplatz ist somit vom Tisch.
Foto: Christian Licha | Der zur Zeit gesperrte Spielplatz Wengert in Untertheres soll unter Bürgerbeteiligung zu einem multifunktionalen Mehrgenerationenspielplatz werden. Ein Verkauf des Grundstückes als Bauplatz ist somit vom Tisch.

Bereits in seiner Januar-Sitzung hat der Gemeinderat Theres über die Zukunft des zur Zeit gesperrten Spielplatzes Wengert in Untertheres diskutiert. Nun stand das Thema erneut auf der Tagesordnung, das den Gemeinderat bereits seit einer Ortseinsicht im August vergangenen Jahres beschäftigt. Thema hierbei war, ob der seit geraumer Zeit wegen Mängeln geschlossene Spielplatz wieder hergerichtet oder das rund 600 Quadratmeter große Grundstück als Bauplatz verkauft werden soll.

Ein Anwohner war in der Sitzung als Zuschauer anwesend und überreichte dem Gremium eine Liste von rund 90 Unterschriften, mit denen sich die Unterthereser Anlieger für den Erhalt des Spielplatzes aussprechen. Bürgermeister Matthias Schneider freute sich über das Engagement der Bürger und schlug vor diese in eine Neugestaltung des Spielplatzes mit einzubinden.

Nach einer ausführlichen Diskussion kam man überein, dass auf dem Grundstück ein multifunktionaler Mehrgenerationenspielplatz entstehen soll. Die Gemeinde trägt das Projekt mit, bei der Ideenfindung und Umsetzung werden aber auch die Bürger mit ins Boot geholt. Bürgermeister Schneider sagte: "Die Menschen sollen sich identifizieren können mit dem was am Wengert entsteht". Finanziert werden soll das Vorhaben durch das Regionalbudget der Allianz Main und Haßberge. Einstimmig sprach sich der Gemeinderat für diese Vorgehensweise aus.

Ebenfalls Untertheres betraf die Diskussion um eine mögliche energetische Sanierung des dortigen Kindergartens. Ein Förderprogramm des Bundes verspricht momentan einen staatlichen Zuschuss von bis zu 90 Prozent. Gemeinderat Roland Klement informierte als Vorsitzender des Caritas-Kindergartenvereins Untertheres ausführlich über den derzeitigen Kindergartenbetrieb und den baulichen Zustand des Gebäudes.

Im Raum stand auch eine mögliche Erweiterung, da für die Zukunft ein eher steigender Betreuungsbedarf prognostiziert wird. "Wir heizen momentan zum Fenster hinaus", erklärte Klement und zeigte die möglichen Maßnahmen auf, die gefördert werden. Neue Fenster, Dämmung der Decken, Wände und des Daches sowie Jalousien sind möglich und würden für eine bessere Energiebilanz sorgen.

"Die Menschen sollen sich identifizieren können, mit dem was am Wengert entsteht".
Matthias Schneider, Bürgermeister

Ebenso werden die Beratung und die Erstellung eines Konzeptes zur Anpassung an den Klimawandel durch den Staat gefördert. Der Gemeinderat sprach sich dafür aus, einen Antrag zur Aufnahme in das Förderprojekt zu stellen.

Über 1000 Briefwähler gab es zuletzt bei Wahlen in Theres.  Die normale Größenordnung sollte bei etwa 400 bis 500 Wahlbriefen liegen, erklärte Bürgermeister Schneider. Um auch die Wahlhelfer zu entlasten zeigte der Gemeinderat mit der Berufung eines zweiten Briefwahlbezirkes sein Einverständnis.

Im Bereich der Integrierten Leitstelle (ILS) Schweinfurt steht derzeit die Umstellung auf eine digitale Alarmierung der Feuerwehren an. Hierzu bewilligte der Gemeinderat die Anschaffung von 52 digitalen Funkmeldeempfängern und die Umrüstung der örtlichen Sirenen.  Die Förderung für die Pager, deren Anschaffungskosten bei circa 700 Euro je Stück liegt beträgt rund 80 Prozent. Somit bleibt für die Gemeinde ein Anteil von insgesamt etwas über 7000 Euro.

Für die vier Sirenenstandorte in Theres werden Kosten von rund 14 000 Euro veranschlagt. Hier ist mit einem staatlichen Zuschuss von 8700 Euro zu rechnen. Gemeinderat Karl Dotzel sprach sich für einen zweiten Sirenenstandort in Obertheres aus, da die jetzige Sirene nicht im kompletten Ort hörbar sei. Kommandant Dominik Mroz, der als Gast anwesend war, bestätigte, dass mancherorts die Sirene der Nachbargemeinde Wonfurt zu hören sei, nicht aber die eigene.

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