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Spielplatz in Horhausen wird für 27 000 Euro neu gestaltet

Der Spielplatz in Horhausen wird in Teilbereichen erneuert und attraktiver gestaltet. Unter anderem wird es in Zukunft einen Sandspielturm, ein Klettergerüst mit Hangelseil, ein Spinnennetz sowie ein neues Karussell für die Kinder geben.
Der Spielplatz in Horhausen wird in Teilbereichen erneuert und attraktiver gestaltet. Unter anderem wird es in Zukunft einen Sandspielturm, ein Klettergerüst mit Hangelseil, ein Spinnennetz sowie ein neues Karussell für die Kinder geben. Foto: Christian Licha

Der Spielplatz in Horhausen wird in Teilbereichen erneuert. Dies beschloss der Gemeinderat einstimmig in seiner jüngsten Sitzung in der Oberthereser Turnhalle. Es ist geplant, eine Teilfläche des Spielplatzes für Kleinkinder neu zu gestalten. Ebenso soll ein Sandspielturm, Klettergerüst mit Hangelseil, Spinnennetz sowie ein neues Karussell entstehen. Rund 27 000 Euro wird die Gemeinde dafür investieren.

Hinzu kommen die Kosten für Arbeiten des Bauhofs, Fundamente und Füllmaterial (Sand, Kies). Ebenso muss noch ein vorhandenes Spielgerät erneuert werden. Im Sommer 2019 fanden erste Gespräch mit Eltern statt. Auf Grund der vorhandenen Gegebenheiten wurde eine Planerin mit der Konzepterstellung beauftragt, die bereits Spielplätze in Obertheres sowie Untertheres geplant und umgesetzt hat. Die Eltern aus Horhausen waren in die aktuellen Planungen und in die Konzepterstellung mit eingebunden.

Planung für Horhausen Südwest

Bereits im März 2019 hat der Gemeinderat die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans "Horhausen Südwest/Newo-Bau" beschlossen. In der Folge kam es zu Umplanungen, die unter anderem eine Vergrößerung des Geltungsbereichs des Bebauungsplans zur Folge hatten. Mittlerweile liegt auch die Vorentwurfsplanung der vom Vorhabeträger beauftragten Planungsbüros vor, bei der auch dementsprechend mehr Eingrünung und Abstandsflächen ausgewiesen sind. Auf Basis dieser Planung kann die frühzeitige Beteiligung der Behörden, der Nachbargemeinden und sonstigen Träger öffentlicher Belange sowie die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgen. Der Aufstellungsbeschluss wurde entsprechend erneuert.

Gebäudeaufstockung ermöglicht

Durch die aktuelle Bebauungsplanänderung wird der oberhalb der Straße Mainblick liegende Teil des Planes "Sonnenleite" aus dem Jahr 1975 geändert. Das Plangebiet liegt am nördlichen Ortsrand von Untertheres und ist heute bis auf einen Bauplatz bebaut. Durch die Bebauungsplanänderung soll ermöglicht werden, die entsprechend dem ursprünglichen Bebauungsplan eingeschossig errichteten Gebäude um ein Geschoss aufzustocken. Hierdurch können die relativ großen Grundstücke besser genutzt werden, insbesondere dann, wenn durch die Aufstockung eine weitere Wohnung entsteht.

Da durch weitere Wohnungen auch mehr Garagen und Stellplätze notwendig werden, wird auch die Möglichkeit der Errichtung von Garagen etwas erweitert. Anfänglichen Überlegungen, die vorgenannten Möglichkeiten der Aufstockung auf das gesamte Plangebiet des ursprünglichen Bebauungsplanes auszudehnen, der auch den Bereich südlich der Straße Mainblick und beidseits der Straße Sonnenleite umfasst, ist der Gemeinderat nicht gefolgt. Es wurde befürchtet, dass sich einzelne Bürger beeinträchtigt fühlen könnten, weil durch die Aufstockung die Aussicht von höher gelegenen Grundstücken beeinträchtigt werden könnte.

Beschließender Bauausschuss

Mit einigen Änderungen, die bereits in der vergangenen Sitzung diskutiert wurden, beschloss der Gemeinderat seine Geschäftsordnung für die Wahlperiode 2020 bis 2026 mit zwei Gegenstimmen. Unter anderem wird es künftig einen beschließenden Bauausschuss geben, zu dem aber auch die Gemeinderäte eingeladen werden, die nicht Ausschussmitglieder sind. Diese haben dann zwar kein Stimmrecht, können sich aber in den Ausschusssitzungen nach wie vor über jedes Bauvorhaben in der Gemeinde informieren.

Auf Erhöhung verzichtet

Ein Zeichen setzten die beiden Bürgermeister-Stellvertreter, Manfred Rott und Joachim Türke, indem sie auf eine Erhöhung ihrer Entschädigungen verzichteten. Zuvor hatte in der vergangenen Sitzung schon alle Gemeinderäte eine Erhöhung des Sitzungsgeldes abgelehnt. In den kommenden sechs Jahren erhält somit der zweite Bürgermeister eine Aufwandsentschädigung in Höhe von weiterhin 173,92 Euro, während dem dritten Bürgermeister unverändert 109,87 Euro zustehen. Ab einer Vertretungszeit von sieben Tagen werden zusätzlich 25 Euro je Vertretungstag gezahlt.

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