Königsberg

Königsberg unterstützt den Burgenwinkel-Express

Zu Beginn der Stadtratssitzung wurden die vier neu gewählten Ortssprecher von Bürgermeister Claus Bittenbrünn vereidigt. Im Bild (von links): Georg Henneberger für Römershofen, Manuel Rausch für Dörflis, Hermann Stubenrauch für Kottenbrunn und Marco Siller für Unfinden.
Zu Beginn der Stadtratssitzung wurden die vier neu gewählten Ortssprecher von Bürgermeister Claus Bittenbrünn vereidigt. Im Bild (von links): Georg Henneberger für Römershofen, Manuel Rausch für Dörflis, Hermann Stubenrauch für Kottenbrunn und Marco Siller für Unfinden. Foto: Gerold Snater

Am Sonntag wurden in den Stadtteilen der Stadt Königsberg, die nicht durch einen Stadtrat vertreten sind, die Ortssprecher gewählt. Wahlen wurden in Unfinden, Römershofen, Kottenbrunn und Dörflis durchgeführt. Die Ortssprecher vertreten als nicht stimmberechtigte Mitglieder des Stadtrats die Interessen und Belange ihres Ortes im Gremium.

Zu Ortssprechern wurden gewählt: Dörflis: Manuel Rausch, Kottenbrunn: Hermann Stubenrauch, Römershofen: Georg Henneberger, Unfinden: Marco Siller. Die neuen Ortssprecher wurden zu Beginn der Sitzung von Bürgermeister Claus Bittenbrünn vereidigt.

Ab 1. Mai 2021 sollen im Landkreis Haßberge an Sonn- und Feiertagen die Freizeitlinien „Burgenwinkel-Express“ und „Bier- und Wein-Express“ verkehren. Durch das Einrichten dieser Freizeitlinien soll im Landkreis Haßberge das Angebot an öffentlichen Verkehrsleistungen verbessert werden. Aber auch den Bürgern vor Ort kommt diese Einrichtung zu Gute. Darüber hinaus kann die Region dadurch im touristischen Bereich profitieren.

Fahrten jeweils viermal

Der Burgenwinkel-Express fährt an Sonn- und Feiertagen viermal täglich hin- und zurück vom Haßfurter Bahnhof über Königsberg, Rügheim, Hofheim, Manau, Burgpreppach, Altenstein, Pfarrweisach und Untermerzbach nach Ebern, wo die Fahrt ebenfalls am Bahnhof endet. Der Bier- und Wein-Express startet seine Fahrt zur gleichen Zeit in Haßfurt. Ebenfalls viermal täglich fährt er über Knetzgau, Sand, Zell, Ober- und Unterschleichach, Trossenfurt, Hummelmarter, Fatschenbrunn, Fabrikschleichach, Untersteinbach, Theinheim und Koppenwind nach Ebrach.

An diesen neuen Linien beteiligt sich der Landkreis Haßberge mit einem Drittel der tatsächlichen Kosten für drei Jahre. Da die Stadt Königsberg vom Burgenwinkel-Express tangiert wird, wird sie auch aufgefordert, sich an den Unkosten zu beteiligen. Insgesamt sollen die teilnehmenden Kommunen die Restkosten zu gleichen Teilen übernehmen. Diese Kosten würden, bei Teilnahme aller betroffenen Gemeinden, voraussichtlich bei 4000 bis 5000 Euro im Jahr liegen.

Sollten aber einige Gemeinde kein Interesse zeigen und nicht mitmachen, so würde der jährliche Ansatz entsprechend höher ausfallen. Darum wurde vorgeschlagen, von vornherein 7000 Euro jährlich einzuplanen, um so die Notwendigkeit einer erneuten Beschlussfassung zu vermeiden. Mit diesem Betrag konnten sich einige Stadträte nicht anfreunden und schlugen eine Absenkung auf 6000 Euro vor. So fasste das Gremium nach ausgiebiger Diskussion den Beschluss, sich ab 2021 - vorerst auf drei Jahre befristet - an der Finanzierung der Freizeitlinie „Burgenwinkel-Express“ mit maximalen Kosten in Höhe von 6000 Euro pro Jahr zu beteiligen. Der  Bürgermeister wurde ermächtigt, eine Kooperationsvereinbarung zum Projekt zu unterzeichnen.

Zu einem weiteren Vertreter für die Verbandsversammlung der Sparkasse Schweinfurt-Haßberge wurde, neben Bürgermeister Claus Bittenbrünn und Stadtrat Eddi Klug (SPD), Ralf Schlinke (FWG) gewählt.

Für den Stadtteil Köslau wurden bisher die für Manöverschäden bei der Stadt Königsberg eingehenden Zahlungen auf einem Sonderkonto zur Rücklage verbucht. Nun soll im Rahmen einer größeren Wegbaumaßnahme für Sanierung der Feld- und Waldwege das bestehende Konto in Höhe von 17 112 Euro aufgelöst und für die Begleichung von Rechnungen von beauftragten Baufirmen verwendet werden. Darüber berichtete Rainer Vierneusel, Stadtrat und Ortssprecher von Köslau. Diesem Vorschlag stimmte der Stadtrat zu.

Eine erfreuliche Mitteilung konnte Bürgermeister Claus Bittenbrünn zum Ende des öffentlichen Teils der Sitzung machen. So wird das Konzept über die „Erstellung eines Energienutzungsplanes für einen Nahwärmeverbund im Stadtteil Unfinden der Stadt Königsberg“ vom Bayerischen Wirtschaftsministerium mit einer Förderung von 16 200 Euro bezuschusst.

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