Burgpreppach

Über 5800 Euro Fördergeld für Burgpreppacher Dorfladen

Blick in den Burgpreppacher Dorfladen (2017).
Foto: ArchivStefanie Brantner | Blick in den Burgpreppacher Dorfladen (2017).

Der Verein "Heimat- und Kulturtreff Burgpreppach", der den Dorfladen in Burgpreppach trägt, erhält aus dem Sonderprogramm „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft eine Förderung von 5885 Euro für die Initiative „Nahversorgung sicherstellen Burgpreppach“. Das teilt die SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar mit.

„Der Dorfladen ist für Burgpreppach ein Segen“, lobt Dittmar das Engagement des Vereins um seine Vorsitzende Marion Fleischmann-Hilton. Seit seiner Eröffnung 2017 ist das „Lädla“ in der Dorfmitte weit mehr als nur die Möglichkeit, sich mit Lebensmitteln zu versorgen. „Man kommt nicht nur zum Einkaufen dorthin, sondern auch um sich zu treffen.“

Ein Plausch bei Kaffee und Kuchen gehört genauso zum Angebot wie kulturelle Veranstaltungen im angegliederten Bürgertreffpunkt oder der Dämmerschoppen im „Fränkischen Wirtshaus“, das ebenfalls Teil des Projekts ist. „Ohne seinen Dorfladen würde Burgpreppach etwas fehlen“, sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete in ihrer Pressemitteilung.

Lieferservice während des Lockdowns

Das habe sich auch und gerade in der Corona-Zeit mehr als deutlich gezeigt. Die Verantwortlichen stellten schnell und unbürokratisch einen Einkaufs- und Lieferservice für ältere Mitbürger auf die Beine. „Das ,Lädla‘-Team hat sich auch in dieser herausfordernden Situation darum gekümmert, dass andere, denen es nicht so gut geht, versorgt werden können“, erklärt Dittmar: „Es ist einfach klasse, was in den vergangenen Monaten auf die Beine gestellt wurde.“

Besonders gefällt der SPD-Bundestagsabgeordneten auch, dass im Dorfladen gezielt auf Produkte aus der Region und auf Nachhaltigkeit gesetzt werde. Schafseis aus den Haßbergen gehöre genauso zum Angebot wie 100 Prozent klimaneutral angebauter Kaffee.

Dass das Engagement des Vereins und des Betreibers jetzt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit einer Fördersumme von mehr als 5800 Euro honoriert worden sei, sei eine goldrichtige Entscheidung. „Das Geld ist sehr gut angelegt“, freut sich Dittmar.

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