Knetzgau

Unfall auf Autobahnzubringer bei Knetzgau: Senior übersieht Audi-Fahrer

Ein 24-Jähriger zog sich bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen zu, drei weitere Unfallbeteiligte lieferte der Rettungsdienst leicht verletzt in ein Krankenhaus ein.
Zum wiederholten Male krachte es auf dem Autobahnzubringer an der Ausfahrt Knetzgau.
Foto: Christian Licha | Zum wiederholten Male krachte es auf dem Autobahnzubringer an der Ausfahrt Knetzgau.

Immer mehr zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt sich die Ausfahrt Knetzgau auf dem Autobahnzubringer zur Maintalautobahn A70. Zum wiederholten Male krachte es dort.  

Am Dienstag kurz vor 14.30 Uhr wollte ein 82-jähriger Mann, der vom sogenannten "Schuko-Kreisel" kam, an der Einmündung zur Staatsstraße 2276 nach links in Richtung Haßfurt abbiegen. Dabei übersah der Senior, so die Polizei vor Ort, vermutlich einen aus Richtung Zeil/Haßfurt kommenden, vorfahrtsberechtigten Audi A1, der mit drei Personen besetzt war. Der Audi prallte frontal in die Fahrerseite des VW Golf plus des älteren Mannes.

Der 82-jährige Fahrer dieses VW Golf plus übersah vermutlich den vorfahrtsberechtigten Audi.
Foto: Christian Licha | Der 82-jährige Fahrer dieses VW Golf plus übersah vermutlich den vorfahrtsberechtigten Audi.

Vier Krankenwagen waren im Einsatz

Schwere Verletzungen zog sich bei dem Aufprall ein 24-jähriger Mann, der in dem Audi saß, zu. Die 55-jährige Fahrerin und ihre 20-jährige Tochter erlitten leichte Verletzungen. Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde mittelschwer verletzt und wurde ebenso wie die anderen Unfallbeteiligten in ein Krankenhaus gebracht. Dazu entsendete das Rote Kreuz zwei Rettungswagen und zwei Krannkentransportwagen. Den Einsatz koordinierte Wolfgang Brühl in seiner Eigenschaft als Einsatzleiter Rettungsdienst.

Frontal fuhr der mit drei Personen besetzte Audi A1 in die Fahrerseite des Unfallverursachers.
Foto: Christian Licha | Frontal fuhr der mit drei Personen besetzte Audi A1 in die Fahrerseite des Unfallverursachers.

Die Freiwillige Feuerwehr Knetzgau war mit zehn Mann vor Ort, stellte den Brandschutzsicher und band auslaufende Betriebsstoffe ab. Der Verkehr musste für die Dauer von etwa zwei Stunden über das Knetzgauer Industriegebiet umgeleitet werden. Ein Trupp der Straßenmeisterei Zeil kam zufällig an die Unfallstelle und reinigte die Fahrbahn.

An den beiden Fahrzeugen entstand nach ersten Schätzungen der ermittelnden Polizeibeamten vor Ort wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 15 000 Euro. 

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