Unterschleichach

Unterschleichach: Pflaster vor Metzgerei soll besser werden

Mit glattem Betonsteinpflaster – wie hier auf dem gegenüberliegenden Gehsteig – wird im März auch der Platz vor der Metzgerei Hornung gepflastert. Der Verein für Heimatpflege und Dorfentwicklung, der die Arbeiten ausführt, sucht dafür noch freiwillige Helfer.
Foto: Christian licha | Mit glattem Betonsteinpflaster – wie hier auf dem gegenüberliegenden Gehsteig – wird im März auch der Platz vor der Metzgerei Hornung gepflastert.

Bis zum letzten Platz gefüllt war das Vereinsheim des RSV Unterschleichach bei der Bürgerversammlung am Mittwoch. Bürgermeister Thomas Sechser gab einen Überblick über abgeschlossene Maßnahmen der Gemeinde Oberaurach und auf anstehende Projekte.

Ein großes Anliegen war es den Unterschleichachern bereits seit Jahren, einen ordentlichen Pflasterbelag auf dem Platz vor der Metzgerei Hornung zu schaffen. Besonders Senioren beklagten sich ständig, dass sie auf dem unebenen Belag mit Rollatoren nicht richtig vorwärts kommen. Einstimmig beschloss der Bauausschuss deshalb im August, den Platz mit glattem Betonsteinpflaster zu versehen, so wie es sich schon auf dem gegenüberliegenden Gehsteig befindet. Inzwischen sind die neuen Pflastersteine eingetroffen, deren Anschaffungskosten von rund 8500 Euro die Gemeinde übernahm. Der Verein für Heimatpflege und Dorfentwicklung übernimmt in Eigenregie die Verlegung.

Vereinsvorsitzender Peter Ullrich sagte in der Bürgerversammlung, dass für den Arbeitseinsatz im kommenden Jahr noch Helfer benötigt werden. Für das Wochenende 6. und 7. März ist die Ausführung geplant, wenn nötig, wird noch am 13. und 14. März weitergearbeitet. Neben Pflasterern würde sich der Verein auch über Mitbürger freuen, die den Helfern eine kleine Verpflegung zur Verfügung stellen. Damit entsprechend geplant werden kann, sollen sich Interessierte möglichst bald beim Vorsitzenden oder bei der Dritten Bürgermeisterin Sabine Weinbeer melden.

In der Diskussion sprach Adam Bühl zwei Punkte an, die ihm am Herzen liegen. Zum einen ging es um das ehemalige Feuerwehrhaus, das derzeit unentgeltlich an die Jagdgenossenschaft verpachtet ist und den Raum als Lager verwendet. In früheren Jahren erfüllte das alte Gebäude den Zweck eines Streusalzlagers der Gemeinde.

Durch die Ausblühungen des einstigen Streusalzes an der Innenmauer befürchtet Adam Bühl, dass die kürzlich neu eingebauten Tore wohl anfangen werden, zu rosten. Bürgermeister Thomas Sechser versprach, sich der Sache anzunehmen und in einem Vor-Ort-Termin nach einer Lösung zu suchen. Außerdem fragte Adam Bühl, wie es um den Hochwasserschutz speziell für Unterschleichach stehe. Wie er ausführte, könne er sich noch an ein Ereignis in den 1950-er Jahren erinnern, als weite Teile des Dorfes überschwemmt waren. Bürgermeister Sechser verwies auf das „Integrale Hochwasserschutz- und Rückhaltekonzept“ für den Bereich der gesamten Gemeinde Oberaurach, das im Jahr 2016 erstellt wurde.

Hier sind bis zu 17 Einzelmaßnahmen vorgeschlagen, die ein Jahrhunderthochwasser zurückhalten sollen. Inbegriffen ist hierbei ein Damm zwischen Unterschleichach und Neuschleichach. Weil die komplette Ausführung der Maßnahmen weit über zehn Millionen Euro kosten würden, sei es derzeit nur sehr schwer umsetzbar, so Sechser.

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