Haßfurt

MP+Vorsätzliche Tiermisshandlung: Landwirt erneut zu Geldstrafe verurteilt

Drei Kälber mussten auf dem Hof eines Landwirts aus dem Haßbergkreis unnötig Leid ertragen. Erst durch ein Gutachten kam das Leid der Tiere ans Licht.
Bereits in der Vergangenheit wurde der Angeklagte wegen Tiermisshandlung verurteilt. Nun musste er sich wegen seiner kranken Kälber erneut vor dem Amtsgericht verantworten (Symbolbild).
Foto: Herbert Ehehalt | Bereits in der Vergangenheit wurde der Angeklagte wegen Tiermisshandlung verurteilt. Nun musste er sich wegen seiner kranken Kälber erneut vor dem Amtsgericht verantworten (Symbolbild).

Wegen vorsätzlicher Tiermisshandlung in zwei Fällen hat das Amtsgericht am Dienstag einen Landwirt aus dem nördlichen Landkreis zu einer Geldstrafe in Höhe von 70 Tagessätzen zu 30 Euro, also 2100 Euro, verurteilt. Einen weiteren Fall hatte das Gericht zuvor eingestellt.Laut Anklage erkrankten drei Rinder des Landwirts an eitriger Lungenentzündung, Bronchitis und Durchfall. Sie starben zum Teil stark abgemagert oder verdursteten und erlitten dabei erhebliche Schmerzen. Der Angeklagte wies auf der Anklagebank die Schuld zum Großteil von sich. Der Tierarzt sei zuvor 30 Mal im Stall gewesen.

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