Ermershausen

Zukunft braucht Menschlichkeit

Die Geehrten zusammen mit der Vorsitzenden Kathrin Hanft, Pfarrerin Christina Lungfiel und Bürgermeister Günther Pfeiffer.
Foto: Stefanie Brantner | Die Geehrten zusammen mit der Vorsitzenden Kathrin Hanft, Pfarrerin Christina Lungfiel und Bürgermeister Günther Pfeiffer.

In der Gastwirtschaft „Helfricht“ wurde am 29.07.1947 der VdK-Ortsverband Ermershausen gegründet. Erster Vorsitzender wurde Wilhelm Hopf. Man zählte 15 Mitglieder.

Inzwischen hat man sich mit Birkenfeld und Dippach zusammengeschlossen und die Anzahl der Mitglieder ist auf 80 gestiegen. Die feierten am Wochenende in der Adolf-Höhn-Halle den runden Geburtstag des Ortsverbandes.

„Wir haben uns vom einstigen Kriegsopferverband zum modernen Sozialverband entwickelt, sagte Vorsitzende Kathrin Hanft. Der Verband vertrete die gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen Interessen seiner Mitglieder gegenüber dem Staat und der Regierung. Zwischenzeitlich habe man in Bayern dreimal so viele Mitglieder wie die CSU.

Hanft, die seit 2012 den Ortsverband leitet, dankte den vielen Helfern, die zum Gelingen der Feierlichkeit beitrugen und erklärte, dass sie das Jubiläum vor allem als Ausdruck einer Fülle von Arbeit, Hilfsbereitschaft und Mitmenschlichkeit sehe. „Das ist auch unser Motto: „Zukunft braucht Menschlichkeit“.

Kompetenz überzeugt

Von der Kreisgeschäftsstelle des VdK war Monika Di Leuce gekommen. Die Einflussnahme auf sozialpolitische Entscheidungen habe sehr zum erfolgreichen Werdegang des VdK beigetragen. Hier habe man einen kompetenten Ansprechpartner, wenn es um das Sozialrecht gehe.

Der Verband lehne Krieg als politisches Mittel ab und der Slogan des VdK zur anstehenden Bundestagswahl sei: „Soziale Spaltung stoppen“. Sie dankte Hanft und ihrem Team für die Arbeit im Ortsverband Ermershausen.

Dem schloss sich Bürgermeister Günther Pfeiffer an. In einer Zeit, da die soziale Kälte auf dem Vormarsch sei, würden gerade die, die sich selbst nur schwer helfen können, oftmals durch das soziale Netz fallen. Für all diese Menschen setze sich der VdK ein. Schon daher sei er eine wichtige Einrichtung für die Gesellschaft, für die Gemeinde, so Pfeiffer.

So sahen es auch Pfarrerin Christina Lungfiel, die die Glückwünsche der Kirchengemeinde überbrachte, und Volker Pfeiffer, der im Namen der Ermershäuser Vereine gratulierte.

Bei der Ehrung langjähriger Mitglieder hob die Vorsitzende besonders den Einsatz von Rosemarie Hohmann hervor, die seit 1993 im Vorstand tätig war und sich im vergangenen Jahr im Alter von 83 Jahren in den „VdK-Ruhestand“ verabschiedet hat.

Für fünf Jahre Mitgliedschaft wurde Gehard Schobig geehrt. Für zehn Jahre treue Mitarbeit waren es Alfred Bohl, Brunhilde Bibelriether, Edgar Amend, Edith Kirchner, Elke Amend, Emil Wüstenhöfer, Gina Höhn, Heike Zelder, Günter Steinert, Heidrun Hückmann, Helmut Flachsenberger, Karl Lutz, Hiltrud Gromhaus, Otto Hanft, Karola Haßfurter, Sonja Diez und Werner Döhler.

Seit 20 Jahren dem Ortsverband treu sind Margot Wagner, Josef Wagner, Edith Flachsenberger, Ursula Dange, Walter Hufnagel.

Bereits seit 25 Jahren gehören Hedwig Müller, Erika Saal und Herbert Bernhardt zum VdK Ermershausen.

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