Neuses am Berg

30 Jahre bei der Soldatenkameradschaft

Kreisvorsitzender Wilhelm Köhler (links) und der stellvertretende SRK-Vorsitzende Thomas Henneberger (rechts) zeichneten (von links) Jürgen Paul, Wolfgang Paul, Robert Prappacher und Wolfgang Barthel namens des Bayerischen Soldatenbundes aus. Foto: Gerhard Bauer

Die Weihnachtsfeier im Schulungsraum des Feuerwehrhauses in Neuses am Berg verband der Vorsitzende der Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) Neuses am Berg Wilhelm Köhler mit einem kurzen Rückblick auf das ablaufende Jahr.

Neben den Ehrungen für Gründungsmitglieder anlässlich der Jahreshauptversammlung besuchte Köhler Ehrenmitglied Robert Senft und überreichte ihm zu dessen 85. Geburtstag den Porzellanlöwen des Bayerischen Soldatenbundes (BSB). Der Tagesausflug hatte in den Odenwald geführt und war wie die frei verfügbare Zeit in Tauberbischofsheim erfolgreich. Das den Ausflugstag beschließende Abendessen hingegen bezeichnete Köhler als enttäuschend.

Für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sammelten Thomas Henneberger, Günther Müller und Maria Köhler. Es wurden 595 Euro an den Bezirksverband überwiesen. Köhler beklagte jedoch, dass die SRK am Volkstrauertag zwar mit einer Abordnung an der Feier auf dem Friedhof teilnahm, dass die Zahl der Teilnehmer indes Wünsche offen ließ. Es gehe um das Gedenken an gefallene und vermisste Soldaten, daher erwarte er mehr Zuspruch seitens der Kameraden.

Als Kreisvorsitzender des BSB ehrte Köhler gemeinsam mit den stellvertretenden SRK-Vorsitzenden Thomas Henneberger die Mitglieder Wolfgang Barthel, Jürgen Paul und Wolfgang Paul, die der SRK seit jeweils 30 Jahren die Treue halten. Mit dem neu geschaffenen Fahnenträgerabzeichen in Silber wurde Robert Prappacher ausgezeichnet.

Für den Volksbund dankte Gerhard Bauer für sehr gutes Sammelergebnis, das nur dem persönlichen Einsatz der Sammler zu verdanken sei. Geldspenden seien weiterhin dringend erforderlich, denn Jahr für Jahr suche, finde und berge der Volksbund tausende in kleineren Grablagen oft nur notdürftig bestattete Wehrmachtssoldaten, darunter viele, die bis heute als vermisst gelten. Erst kürzlich sei bei Bauarbeiten nahe der russischen Stadt Wolgograd - früher Stalingrad - ein Sammelgrab mit rund 1800 Toten entdeckt worden.

Die Bundesrepublik unterstütze die Arbeit des Volksbundes zuständigkeitshalber, dennoch müsse dessen Arbeit mit Geldspenden unterstützt werden. In den vergangenen Jahren bargen die Umbetter des Volksbundes jeweils mehr als 25.000 Gefallene und bestatteten sie in großen Soldatenfriedhöfen wie Sologubowka bei Wolgograd.

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