GEISELWIND

A3-Ausbau bei Geiselwind ab 2016?

Wenn man mit Versprechen aus der Politik Straßen bauen könnte, wäre der sechsspurige Ausbau der A3 bei Geiselwind – samt Lärmschutz – längst Realität. Neuester Hoffnungsschimmer aus dem bayerischen Innenministerium: Einen vorgezogenen Baubeginn im Jahr 2016 habe man beim Bund angeregt, heißt es in einem Schreiben von Innenstaatssekretär Gerhard Eck auf Anfrage des Freie-Wähler-Abgeordneten Günther Felbinger.

„Der seit langem versprochene Ausbau“ der A3 bei Geiselwind soll laut Felbingers Pressetext „spätestens im Jahr 2018 möglich“ sein – mit Hilfe eines Public-Private-Partnership-Models, also mit privatem Geld. Diese Möglichkeit wird nach Darstellung des Abgeordneten derzeit geprüft. Dabei gehe es um rund 900 Millionen Euro, die in die rund 79 Kilometer zwischen dem Biebelrieder Kreuz und Fürth/Erlangen gesteckt werden müssten.

An der Finanzierung des sechsspurigen Ausbaus scheiterten bislang alle Hoffnungsblasen aus politischen Kreisen. Der Bund spendierte kein Geld, auch wenn beispielsweise beim seit Jahren verkehrslärmgeplagten Geiselwind die Nerven blank liegen.

Positiv bewertet der Abgeordnete Ecks Antwort: „Ich bin froh, dass nun wieder etwas Bewegung in die zuletzt stockende und längst überfällige Maßnahme gekommen ist und zumindest ein konkretes Jahr für den Beginn der Bauarbeiten genannt wurde.“ Letzteres ist nicht neu: Geiselwind, wo seit 2009 Baurecht für den A3-Ausbau besteht, war schon häufiger Gegenstand von Baubeginn-Ansagen – zuletzt für 2014 – aus der Staatsregierung. Die will sich allerdings laut Ecks Brief für den vorgezogenen Ausbau einsetzen.

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