Kitzingen

AKG-Schüler besichtigen Gas- und Dampfkraftwerk in Nürnberg

Im Rahmen eines Physikprojekts beschäftigten sich Schüler der Klasse 8B am Armin-Knab-Gymnasium mit der Frage, wie regenerative Energien im Landkreis Kitzingen genutzt werden, um eine Energiewende zu schaffen. Nachdem die Jugendlichen in Referaten die Funktionsweise von Wind- und Wasserkraftwerken, Photovoltaik- und Biomasseanlagen in der Theorie kennengelernt hatten, ergab sich durch die Revision im Heizkraftwerk Nürnberg-Sandreuth die einmalige Gelegenheit, einen Blick ins Herz eines Heizkraftwerks (HKW) zu werfen. Anschaulich erläuterte Lastmanager Thilo Munker, wie im Kraftwerk Wärme und als Nebenprodukt Strom erzeugt wird. Über ein Fernwärmenetz wird ein Viertel der Nürnberger Haushalte zentral mit Wärme versorgt, sagte er. Beeindruckt waren die Schüler von den Dimensionen der Anlage. Um beispielsweise eine Sechs-Megawatt-Turbine durch die Verbrennung von Hackschnitzeln zu betreiben, müssen täglich 15-20 Lkw-Ladungen mit Hackschnitzeln aus der Region anliefern. Das sind 70 000 Tonnen im Jahr. Vergleichsweise erzeugen zwei 47-Megawatt-Gasturbinen Strom aus Gas – das entspricht der 15-fachen Leistung. Bei einer Führung durch das Kraftwerk besichtigten die Schüler den Kontrollraum. Hier arbeitet ein Team von acht Leuten schichtweise 24 Stunden am Tag - und das 365 Tage im Jahr. Die Turbinen-Hallen stammen zum Teil aus den 1980-er Jahren, als noch durch Steinkohle Strom gewonnen wurde.

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