Kitzingen

Aktionswochen 60+: Selbstbestimmung bis zum Lebensende

Das Landratsamt lädt zur Eröffnungsveranstaltung der Aktionswochen 60+ am Freitag, 20. September, in den großen Sitzungssaal des Landratsamtes ein.

Die Referenten Ulrich Rothenbucher, Rechtsanwalt, und Prof. Dr. Michael Schmidt, ehem. Schwerpunktsleiter des Universitätsklinikums Würzburg, werden praxisnah zum Thema „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ referieren, wie es in der Ankündigung heißt.

Dabei geht es um Fragen wie: Was ist der Unterschied zwischen gesetzlicher Betreuung und Vorsorgevollmacht? Benötige ich eine Patientenverfügung? Wie kann ich sie möglichst verständlich und aussagekräftig formulieren, so dass sie wirksam und bindend ist?

Patientenwille hat oberste Priorität

Eine gesetzliche Regelung besagt, dass der Patientenwille unabhängig von Art und Stadium einer Krankheit – also auch dann, wenn die Krankheit nicht zwingend zum Tod führt – für die Art und Durchführung einer Behandlung oberste Priorität hat. Allerdings führt diese Regelung in der Praxis immer wieder zu differenzierten Sichtweisen, auch ausgedrückt in Form von höchstrichterlichen Entscheidungen. Vor diesem Hintergrund möchten die Referenten Aufklärung liefern, einerseits aus der Sicht des Juristen, anderseits aus der des Mediziners.

Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen in der Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement und Seniorenfragen im Landratsamt nötig: Herbert Köhl, Tel.: (09321) 9285010 , E-Mail: herbert.koehl@kitzingen.de, oder Manuela Link, Tel.: (09321) 9285015, E-Mail: manuela.link@kitzingen.de. Über diese Adressen kann auch das Programmheft zu den Aktionswochen 60+ bezogen werden.

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