SEGNITZ

Als die Segnitzer Tore überflüssig wurden

Der Segnitzer Mauerring war einst von drei Toren und einem Pförtlein unterbrochen. Wie die Tore aussahen, ist nicht bekannt. Es gibt keine bildlichen Darstellungen. Aus den wenigen Beschreibungen lässt sich die Gestalt dieser Dorfein- und Ausgänge aber zumindest erahnen.
Den nördlichen Dorfausgang von Segnitz bildete bis 1861 ein Torhaus zwischen der Zehntscheune (links) und dem 1935 abgebrannten Brennershaus. Foto: Foto: Norbert Bischoff
Der Segnitzer Mauerring war einst von drei Toren und einem Pförtlein unterbrochen. Wie die Tore aussahen, ist nicht bekannt. Es gibt keine bildlichen Darstellungen. Aus den wenigen Beschreibungen lässt sich die Gestalt dieser Dorfein- und Ausgänge aber zumindest erahnen. Das untere Tor Die bislang älteste Erwähnung eines „Thores“ findet sich in der Bürgermeisterrechnung aus dem Rechnungsjahr 1520/21 als man „dem Zimmermeister das Thor zu machen“ fünf Pfund bezahlte. Weitere Ausgaben im selben Jahr betreffen Schmiedearbeiten und Materialeinkäufe. Arbeiten am „newhen“, am ...