LANDKREIS KITZINGEN

Angesehenen Beruf erlernt

Freigesprochen: Sonja Hack, Vanessa Hander, Lena Ruppert, Franziska Maurer, Sabine Knoll und Sandra Gaßner (vorne von links) erhielten am Samstag ihre Fachverkäuferinnenbriefe als Bäckereifachverkäuferinnen. Tobias Rickel und Sergej Koval erhielten ihren Gesellenbrief als Bäcker. Zu den ersten Gratulanten gehörten Fachlehrer Hans Stahl, Innungsobermeister Marcus Will und Kreishandwerksmeister Michael Bissert (hinten von links). Foto: Weiskopf

Die Verkündhalle im Rathaus in Iphofen war am Samstagabend der Schauplatz der Freisprechungsfeier für vier Bäckergesellen und sechs Bäckereifachverkäuferinnen.

Ihre Fachverkäuferinnenbriefe erhielten Sonja Hack (Ausbildungsbetrieb Bäckerei Plempel, Prichsenstadt), Vanessa Hander (Bäckerei Fuchs, Markt Einersheim), Lena Ruppert (Bäckerei Fuchs, Markt Einersheim), Franziska Maurer (Bäckerei Will, Kitzingen), Sabine Knoll (Bäckerei Will, Kitzingen) und Sandra Gaßner (Klosterbäckerei, Abtei Münsterschwarzach). Den Gesellenbrief als Bäcker bekamen Tobias Rickel (Bäckerei Fuchs, Markt Einersheim) und Sergej Koval (Bäckerei Will, Kitzingen). Bestanden haben Kevin Knight (Bäckerei Brönner, Iphofen) und Manuel Vogel (Bäckerei Fuchs, Markt Einersheim). Die Urkunden überreichten Fachlehrer und Prüfungsausschussvorsitzender Hans Stahl und Innungsobermeister Marcus Will.

Meisterbrief überreicht

Ein weiterer Höhepunkt der Feier war die Ehrung von Ann-Kathrin Kohler aus Volkach, die in den Kreis der Meister aufgenommen wurde. Diese Auszeichnung überreichte Ehreninnungsobermeister Claus Lux.

Fast größer als die Zahl der frei zu Sprechenden war die der Ehrengäste, darunter Landrätin Tamara Bischof, Iphofens Bürgermeister Josef Mend, der Kitzinger Bürgermeister Stefan Güntner und Schulleiter Oberstudiendirektor Frank Delißen. Innungsobermeister Marcus Will sagte, ein steiniger Weg liege hinter den Auszubildenden, an dessen Ende sie sagen könnten: „Ich habe es geschafft.“ Auch für die Ausbilder und Meister sei heute ein Freudentag. Gut ausgebildete Lehrlinge seien das Fundament des Handwerks. Die Anforderungen seien gestiegen und nur die Besten haben ihre Prüfungen bestanden. Viele werden von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen, einige müssten sich neu orientieren.

Landrätin Tamara Bischof gratulierte und dankte den Ausbildungsbetrieben. Sie sei überzeugt, dass alle auf dem Arbeitsmarkt eine gute Chance haben werden. Der stellvertretende Präsident der Handwerkskammer Unterfranken, Alfred Veeth, freute sich: „Sie alle haben einen angesehen und anspruchsvollen Handwerksberuf erlernt.“ In keinem Land der Welt gebe es so viele Brotsorten und nirgendwo so viele Sorten von Kleingebäck, als in Deutschland. Die Junggesellen könnten stolz darauf sein, in die Gemeinschaft des Handwerks aufgenommen zu werden. „Vertrauen Sie Ihrem Können und haben Sie Mut zur Weiterbildung“, so Veeth.

Schulleiter Frank Delißen, selbst gelernter Bäcker, bemerkte, dass der Bäcker einer der wenigen Handwerker sei, der sein Produkt vom Rohstoff bis zur verkaufsfertigen Ware begleite. „Mit guten Backwaren machen Sie Ihre Kunden glücklich“, so Delißen. Dennoch, so der Schulleiter, hätten es die handwerklichen Bäckereien nicht leicht in Zeiten mit Backstationen, immer mehr EU-Vorschriften, Allergiekennzeichnungspflicht und der Konkurrenz von Großbäckereien.

Glückwünsche kamen von Kreishandwerksmeister Michael Bissert. Musikalisch umrahmte das Duo Blum aus Iphofen die Veranstaltung.

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