Albertshofen

BRK-Bereitschaft Albertshofen zeichnet Mitglieder aus

Bei der Rot-Kreuz-Bereitschaft Albertshofen wurde Werner Sattes (von links) von Kreisbereitschaftsleiter Karsten Droll geehrt. Sein Dank ging auch an Ludwig Wirth, Stefan Sattes, Hans Uhl und Bereitschaftsleiter Alfred Sattes. Foto: Hartmut Hess

Die Ehrungen verdienter Mitstreiter bildeten den Höhepunkt der Jahresversammlung der Rot-Kreuz-Bereitschaft Albertshofen. Kreisbereitschaftsleiter Karsten Droll und sein Stellvertreter Christopher Fox würdigte die Geehrten mit Ehrenurkunden und Dienstspangen, Bereitschaftsleiter Alfred Sattes würdigte ihre Verdienste.

Schon 60 Jahre gehört Hans Uhl der Bereitschaft an, war einst Stellvertreter von Michael Will und später einige Jahre Bereitschaftsleiter. Sein großes Steckenpferd war sein Engagement als Mitglied in der BRK-Motorradstaffel und daneben zeichnete er sich lange Jahre als Cheforganisator der Blutspendetermine aus.

Jeweils 40 Jahre bei den Sanitätern sind Werner Sattes und Ludwig Wirth. Werner Sattes ist Stellvertreter des Bereitschaftsleiters, übernimmt seit Jahren die Aufsicht bei den Schwimmstunden des Turn- und Sportvereins im Dettelbacher Hallenbad und bildete eine tragende Säule in der Helfer-vor-Ort-Gruppe (HvO). Ludwig Wirth ist heute passives Mitglied, einst half er besonders bei den Haussammlungen mit. Auf zehn Jahre in der Bereitschaft konnte Stefan Sattes zurückblicken, der bis zuletzt viele HvO-Dienste geleistet hatte.

Dank an Feuerwehr und Bevölkerung

"Wir bedanken uns an dieser Stelle bei der Bevölkerung von Albertshofen, die uns bei der Haussammlung unterstützt hat", sagte Alfred. Da die Bereitschaft keine Gelder mehr für den HvO-Dienst braucht, soll das Geld der kommenden Sammlung dafür verwendet werden, einen auch für Laien leicht bedienbaren Frühdefibrillator (AED-Gerät) anzuschaffen. Das Gerät soll dann im Flur der Gartenlandhalle positioniert werden, wodurch bei Veranstaltungen in der Gartenlandhalle wie auch auf dem TSV-Sportgelände sofort Hilfe möglich ist.

Wie Alfred Sattes darlegte, umfasst die Bereitschaft 19 Mitglieder und bekommt zu den Blutspendeterminen von den fünf externen Frauen, Gabi Cox, Barbara Hügelschäffer, Erika Schmitt, Sabine Uhl und Marianne Mehnert Unterstützung. Alfred Sattes bedankte sich mit Präsenten bei den Damen und hob den Einsatz von Organisator Manfred Hofmann hervor.

Der Bereitschaftsleiter bedankte sich bei der Feuerwehr mit dem Vorsitzenden Peter Reidelbach dafür, dass die Blutspendetermine während der Sanierung der Gartenlandhalle im Feuerwehrgerätehaus stattfinden konnten. Bereitschaftsarzt Dr. Günther Wloczyk hält regelmäßig Schulungsabende für die Sanitäter und am 11. Februar wird es eine Schulung zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr geben.

Sattes beaufsichtigt die Schwimmstunden

Die Bereitschaft führt regelmäßig Haussammlungen durch und Werner Sattes beaufsichtigt die TSV-Schwimmstunden, bisweilen springen auch Stefan Sattes und Erich Will ein. Auch heuer stehen wieder drei Blutspendetermine auf der Agenda, dabei peilt die Bereitschaft das Ziel an, 70 bis 80 Blutkonserven gewinnen zu können. Zu den Aktivitäten der Bereitschaft gehört auch die Absicherung des Kirchweihsamstags und der Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Mainsondheim. "Ausdrücklich Danke sage ich an meine beiden Stellvertreter Werner Sattes und Manfred Hofmann, die mich als Bereitschaftsleiter unterstützen und mir manches abgenommen haben", sagte Alfred Sattes.

Wie Alfred Sattes ausführte, hat die Bereitschaft ihr HvO-Fahrzeug an den Kreisverband zurückgegeben, das Fahrzeug wird jetzt im Rahmen des Katastrophenschutzes im Kreisverband eingesetzt. Der Bereitschaftsleiter bedankte sich bei Bürgermeister Horst Reuther für die 600 Euro, die die Bereitschaft jedes Jahr von der Gemeinde bekommt. Der Bürgermeister sah das Geld gut angelegt und die Verantwortlichen der Feuerwehr betonten die gute Zusammenarbeit zwischen beiden Rettungsorganisationen. "Vielleicht bieten wir uns als Unterstützer des Psychosozialen Notfalldienstes an", meinte Alfred Sattes in seinem Ausblick – Spruchreif sei aber noch nichts.  

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