Buchbrunn

Buchbrunner kommen an ihre Grenzen

Trotz dichten Nebels kamen die Buchbrunner problemlos an die Grenzen ihrer Gemarkung. Foto: Frank Balling

Über 40 Teilnehmer trotzten in Buchbrunn beim Gemarkungsgang dem dichten Nebel und den niedrigen Temperaturen. Auf drei Anhängern konnten interessierte Bürger die Grenzen ihrer Gemeinde erfahren. Bei eisigen Temperaturen sorgten zumindest die Strohballen als Sitzgelegenheiten für einen warmen Hintern, heißt es in einer Pressemitteilung. Los ging es am Dorfladen „KummRei“ über das Neubaugebiet Wiesenweg zur Obstanlage und das Dreiländereck, die Grenze zwischen Buchbrunn, Kitzingen und Repperndorf.

An markanten Punkten hielt der Tross und die Teilnehmer erhielten Informationen zu den wichtigsten Gegebenheiten um Buchbrunn und seine Flur. So erfuhr man gleich zu Beginn, dass Buchbrunn wohl der einzige Ort sei, in dem der Schlittenberg „See“ heißt und das einzige Waldstück „Wiesla“. Auch der Name des Baugebietes „Wiesenweg“ stamme vom Namen des an dieser Stellen gelegenen Flurstücks ab.

Die Obstanlage als einmalige Gemeinschaftsarbeit aller beteiligten Bürger in den 60er Jahren war eine Konsequenz der Flurbereinigung, der die großen Streuobstbestände des Ortes zum Opfer gefallen waren.  Auch heute sei die Anlage noch ein wichtiger Bestandteil Buchbrunns, da es in Zeiten des Insektensterbens und nachhaltigen Wirtschaftens wieder vielen Menschen bewusst werde, dass jeder etwas machen kann.

Über den Buchbrunner Windpark führte die Route dann zur Mittagsrast an den Laushügel, die Grenze zu Biebelried. Eine heiße Kartoffelsuppe aus Biebelrieder und Buchbrunner Kartoffeln sorgte dort von Innen für die nötige Wärme. An den Weinbergen des „Heißen Stein“ gab es dann Informationen zum Weinbau und der Landwirtschaft in Buchbrunn. Vorbei an der Haltestelle „Buchbrunn-Mainstockheim“ und über den Eselsberg führte der Weg zum Ziel an der Mehrzweckhalle. Bei Kaffee und Kuchen endete eine informative und gesellige Veranstaltung.

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