Kitzingen

Bürger zu Regenwaldbränden:„So können wir nicht weiterleben“

Marie Petasch, 18, Sickershausen
Marie Petasch, 18, Sickershausen Foto: waltraud ludwig

Der Regenwald brennt. Aktuelle Satellitenbilder zeigen, dass große Teile des südamerikanischen Amazonasgebietes in Flammen stehen. Auch in Afrika und Asien werden jedes Jahr riesige Regenwaldflächen vernichtet. Die große Nachfrage nach Fleisch und Palmöl in den reichen Industriestaaten führt dazu, dass die Tropenwälder immer mehr zerstört und die Flächen für Rinderzucht, Sojaanbau oder als Palmölplantagen genutzt werden. Dadurch verlieren nicht nur zahlreiche Tier- und Pflanzenarten ihren Lebensraum. Die Erde verliert auch ihre "grüne Lunge", da die Regenwälder eine große Menge Sauerstoff produzieren und das klimaschädliche Treibhausgas CO2 binden. Bereitet den Bürgern die zunehmende Vernichtung des Regenwaldes Sorgen? Was sollte getan werden, um ihn zu retten? Wir haben sie gefragt.

Marie Petasch, 18, Sickershausen
Marie Petasch, 18, Sickershausen Foto: waltraud ludwig
Ich mache mir Sorgen, wie unsere Zukunft aussieht. Wir zerstören den Regenwald, verschmutzen die Weltmeere – so können wir nicht weiterleben. Wir alle müssen unser Konsumverhalten ändern.
Marie Petasch

 

 

Wolfgang Stieber, 31, Dettelbach
Wolfgang Stieber, 31, Dettelbach Foto: waltraud ludwig
Künftige Generationen haben schlechte Karten, wenn die Regenwaldvernichtung so weitergeht. Brasiliens Nachbarländer oder Nichtregierungsorganisationen müssten helfen, die Brände zu löschen.
Wolfgang Stieber

 

 

Heinz Hermann Michels, 61, Berlin
Heinz Hermann Michels, 61, Berlin Foto: waltraud ludwig
Wir waren schon öfters in Brasilien. Man sieht überall massive Rodungen. Die EU sollte das geplante Handelsabkommen mit südamerikanischen Staaten stoppen, wenn die Regenwaldvernichtung weitergeht.
Heinz Hermann Michels

 

 

Daniel Seitz, 21, Marktsteft
Daniel Seitz, 21, Marktsteft Foto: waltraud ludwig
Die Staatschefs sollten schnell nach Lösungen suchen, um die Brandrodungen zu stoppen. Deutschland könnte technische Hilfe leisten. Aber auch wir Verbraucher sind Teil des Problems, weil wir günstiges Fleisch wollen.
Daniel Seitz

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