Geiselwind

Bürgermeister Ernst Nickel für vierte Amtszeit nominiert

Der Geiselwinder Bürgermeister will weiterhin 16 Ortsteile führen und vertreten. Für den Gemeinderat hat sich eine gemeinsame Liste von drei Gruppierungen gebildet.
Zur erneuten Nominierung für den Posten des Bürgermeisters nahm Geiselwinds Amtsinhaber auch die Glückwünsche von Landrätin Tamara Bischof entgegen. Foto: Andreas Stöckinger

Für seine mögliche vierte Amtszeit wurde Geiselwinds Bürgermeister Ernst Nickel nun von der Freien Wähler Landgemeinschaft in seiner Gemeinde einstimmig von der Versammlung nominiert. "Ich werde dran bleiben und weiter machen. Es geht nicht um Ernst Nickel, es geht um Geiselwind", bedankte sich der 54-jährige für das deutliche Votum der Gekommenen. Die Chancen, dass Ernst Nickel im Amt bleibt, stehen gut, dürfte er doch aller Voraussicht nach der einzige Kandidat in der Großgemeinde für diesen Posten bleiben. Die Geiselwinder Gruppierungen CSU, Freie Wähler und G 18 einigten sich für die Kommunalwahl 2020 wieder auf eine gemeinsame Liste.

Zudem legte der Amtsinhaber bei seiner Bewerbung eine Bilanz der letzten Jahre vor, die sich sehen lassen kann. Das stellte auch Landrätin Tamara Bischof heraus, die mit Stefan Wolbert und weiteren Führungsmitgliedern der Freien Wähler im Landkreis zu der Versammlung gekommen war. Nickel habe Geiselwind zuletzt "hervorragend nach vorne gebracht", befand Bischof.

Dazu seien viel Arbeit, schwierige Entscheidungen und wohl auch die ein oder andere Nacht mit wenig Schlaf nötig gewesen. Eine Gemeinde mit 16 Ortsteilen zu leiten, sei zudem nicht einfach. "Lieber Ernst, Respekt für deine Leistung der letzten 18 Jahre, vor allem der letzten sechs Jahre", zollte sie Anerkennung.

Geiselwind prosperiert

Zu Beginn der Nominierung zeigte der Vorsitzende des Ortsverbandes in Geiselwind, Siegfried Hummel, das Szenario auf, das mancher Pessimist in der Gemeinde zwischenzeitlich befürchtet habe: Geiselwind sterbe aus, der Hausarzt gehe weg, der lange angestrebte Lebensmittelmarkt komme nicht, das neue Gewerbegebiet sei das Grab des Bürgermeisters. – Genau anders herum sei es gekommen, was zu großen Teilen Nickels Verdienst sei, so Hummel. Außerdem habe dieser bereits Weichen für die nächsten Jahre gestellt.

Geiselwinds Bürgermeister Ernst Nickel bewirbt sich bei den Wahlen am 15. März erneut um dieses Amt. Foto: Andreas Stöckinger

Nickel untermalte seine Bewerbung mit einer Präsentation von Bildern einiger Höhepunkte und Projekte der letzten Jahre in der Gemeinde. Ihre Zukunft entstehe im neuen Gewerbegebiet mit der Ansiedlung der Weltmarke Puma, was bis zu 1000 Arbeitsplätze und damit auch "einen gewissen Wohlstand" für Geiselwind bringen werde, prophezeite Nickel. Gleichsam ist ihm das Wohl der örtlichen Betriebe wichtig; auch bei deren Entwicklung gebe es Erfolge zu verzeichnen.

Als Meilenstein bezeichnete er die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes. Die Infrastruktur wachse mit, was er am Beispiel des ausgewiesen Baugebiets aufzeigte. Hier sei die Nachfrage nicht zuletzt seit der Bekanntgabe der Puma-Ansiedlung enorm. Nickel sagte, er wolle den Ort weiter fit für die Zukunft machen. Dabei lägen ihm auch die Ortsteile am Herzen. Die Dörfer häten Zukunft, wenn sich die Bürger wohl fühlten, lautet Nickels Credo.

Gemeinsame Liste von drei Gruppierungen

Der Amtsinhaber und Kandidat wies zudem auf die Liste des Gemeinderats hin. Er stellte die darauf vertretenen Bewerber der Freien Wähler kurz vor. Zudem durften sich die aus der Gemeinde Geiselwind kommenden Kandidaten für den Kreistag präsentieren.

Bereits einige Tage zuvor wurde die Liste für den Geiselwinder Gemeinderat aufgestellt. Sie umfasst die Kandidaten von CSU, Freie Wähler und der Gruppierung G 18. Die Bewerber (in der Reihenfolge der Platzierung): Siegfried Hummel, Annemarie Mauer, Simon Seitz, Pauline Felber, Johann Haubenreich, Michael Hofmann, Moritz Strohofer, Philipp Rost, Danny Klein, Johannes Rodamer,  Christian Wittmann, Tim Dotterweich, Eva-Sophie Rückel, Martin Mahr, Margot Burger, Nadine Huscher, Oliver Hofrichter, Matthias Böhm, Nathalie Palotz, Harald Neubeck, Tobias Mauer, Frank Mahr, Matthias Dietsch, Alexander Schilk, Petra Schorr, Nick Peters.

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