FRÖHSTOCKHEIM

Dachstuhl brennt nach Blitzeinschlag

Baum von Blitz gespalten. Am Donnerstag wurde die Feuerwehr Volkach um 6.15 Uhr zum Einsatz in die Schaubmühlstraße in Volkach gerufen. Nach einem Blitzeinschlag in der Nacht brannte ein Baum lichterloh. Foto: Feuerwehr Volkach

Mit Blitz, Donner und Starkregen ist in den frühen Morgenstunden des Donnerstags ein Gewitter über Teile des Landkreises Kitzingen gezogen. Die Folgen: Einsätze der Feuerwehren vor allem in Rödelsee, Volkach, Schwarzach und Albertshofen.

Einschlag im Dachstuhl

Gegen 3.20 Uhr schlug laut einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Würzburg ein Blitz in ein freistehendes Einfamilienhaus im Johannisbrunnenweg in Fröhstockheim ein und setzte den Dachstuhl in Brand. Der Rettungsdienst sowie die Feuerwehrbesatzungen aus Kitzingen, Großlangheim, Rödelsee und Fröhstockheim waren schnell vor Ort. Im Zuge der Löscharbeiten mussten Teile des bereits eingestürzten Dachstuhles weiter aufgebrochen werden. Nach Angaben der Feuerwehr geht die Polizei davon aus, dass das Einfamilienhaus vorerst weiterhin bewohnbar ist. Insgesamt entstand an dem Wohnhaus ein Sachschaden, der vermutlich im hohen fünfstelligen Bereich liegen dürfte.

Nach ersten Ermittlungen der Kitzinger Polizei kann gesichert davon ausgegangen werden, dass die Ursache für den Brand der vorherige Blitzeinschlag in den Dachstuhl war, heißt es in dem Bericht.

Baum von Blitz gespalten

Ebenfalls am Donnerstag wurde die Feuerwehr Volkach um 6.15 Uhr zum Einsatz in die Schaubmühlstraße in Volkach gerufen. Nach einem Blitzeinschlag brannte ein Baum lichterloh. Ein Atemschutztrupp löschte den Baum ab. Die Feuerwehr Volkach war mit 16 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen vor Ort. Weitere Kräfte standen im Feuerwehrhaus auf Bereitschaft, mussten allerdings nicht mehr anrücken.

Keller voll gelaufen

Wie Kreisbrandrat Roland Eckert sagte, waren in der Gewitternacht auch die Feuerwehren in Albertshofen und Schwarzach im Einsatz. In Albertshofen ging es darum, vollgelaufene Keller leer zu pumpen. In Schwarzach war Feuer an einem Strommast gemeldet worden, was sich dann aber als Funkenflug herausstellt. Die Wehr griffen laut Eckert nicht ein und informierten den zuständigen Stromversorger.

Zwischen zwölf und 36 Litern

Das Gewitter brachte teilweise heftige Niederschläge mit sich. Wie das Beispiel Kitzingen zeigt, waren die allerdings sehr unterschiedlich verteilt und lagen zwischen zwölf und 36 Litern pro Quadratmeter. Felix Engelmann, stellvertretender Betriebsleiter am Klärwerk Kitzingen, hat den Überblick über die Messstellen an den Abwasseranlagen der Stadt. Seine Werte: Klärwerk zwölf Liter, Kaufland 36 Liter, Repperndorf 24 Liter, Hoheim 31 und Sickershausen 21 Liter, jeweils pro Quadratmeter.

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