Geesdorf

Damit im Ernstfall die Abläufe eintrainiert sind

Übung im Kinder- und Jugendheim Geesdorf: Die Wiesentheider Feuerwehr war zu Gast mit Atemschutzgeräteträger Lukas Kriebel und Feuerwehrkommandant Michael Rückel, um mit den Kindern das richtige Verhalten im Ernstfall zu besprechen. Foto: Feuerwehr

Für die Erzieherinnen und Erzieher sowie Heimleiterin Cornelia Süptitz ist es  stets ein großes Anliegen, dass die Bewohner im Kinder- und Jugendheim Geesdorf in regelmäßigen Abständen das Verhalten im Falle eines Brandes mit der Feuerwehr besprechen und einüben. Deutlich wird dies aus einer Pressemitteilung der Feuerwehr Wiesentheid.

So war kürzlich Atemschutzgeräteträger Lukas Kriebel und Feuerwehrkommandant Michael Rückel von der Wiesentheider Stützpunktwehr in der Abendrunde zu Gast, um mit den Kindern das richtige Verhalten zu besprechen. Dabei durften die Mädchen und Buben auch miterleben, wie viele Ausrüstungsteile so ein Atemschutzgeräteträger denn anlegen muss, bevor er einsatzbereit ist. In der Theorieeinheit wurde vom richtigen Absetzen des Notrufes bis hin zum Einfinden an der Sammelstelle alles mit den Kindern und Jugendlichen besprochen, denn schließlich sollte ja bei der dann nachfolgenden Evakuierungsübung alles gut ablaufen.

Das Szenario

Bei der anschließenden Einsatzübung  konnten drei bereits größere Jugendliche ihr Zimmer aufgrund der fortgeschrittenen Verrauchung nicht mehr aus eigener Kraft verlassen – so die Übungsannahme.

Sie machten sich an ihren Fenstern, wie vorab besprochen, bemerkbar und wurden dann von den Einsatzkräften der Feuerwehr Wiesentheid in Sicherheit gebracht. Genau beobachtet von den jüngeren Mitbewohnern und den Erziehern. Während Feuerwehrkommandant Michael Rückel den Kindern Schritt für Schritt die Vorgehensweise erklärte, leitete sein Stellvertreter Michael Reimann den Übungseinsatz und ließ die Teleskoprettungsbühne vor der Fensterfront des Gebäudes in Stellung gehen. Hier konnten die Jugendlichen dann mit dem Korb wieder sicher nach unten gebracht werden.

Mit der Fluchthaube ins Frei

Ein weiterer Atemschutztrupp geleitete eine Jugendliche mit einer sogenannten Fluchthaube, die im Ernstfall vor den giftigen Rauchgasen schützt, sicher durch das Treppenhaus ins Freie. Schon bald wich die Anspannung bei den Kindern und Jugendlichen als die ganze Gruppe wieder komplett war und alle aus dem Gebäude gerettet waren. Die Kinder staunten nicht schlecht, als plötzlich mit einem Hochleistungslüfter der künstliche Disconebel schlagartig durch die geöffneten Fenster ins Freie gedrückt wurde.

Mit einem großen Applaus bedankten sich die Kinder und Jugendlichen sowie ihre Erzieherinnen und Erzieher bei den Feuerwehrleuten für ihren Rettungseinsatz und kehrten dann zufrieden und beruhigt wieder in ihr Heimgebäude zurück, heißt es am Ende der Mitteilung.

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