SULZFELD

Das Blau des Himmels: Bilder von Erich Fraaß

Als 1918 die Gasgranaten von Ypern verraucht und in den Schützengräben von Verdun die letzten sinnlosen Tode gestorben waren, kehrte mit der geschlagenen deutschen Truppe auch eine Künstlergeneration zurück, die 1914 noch im allgemeinen Hurra ausgerückt war und nun ernüchtert auf ein ausgeblutetes Land blickte.
„Einsiedler im Winter“ (1919).
Als 1918 die Gasgranaten von Ypern verraucht und in den Schützengräben von Verdun die letzten sinnlosen Tode gestorben waren, kehrte mit der geschlagenen deutschen Truppe auch eine Künstlergeneration zurück, die 1914 noch im allgemeinen Hurra ausgerückt war und nun ernüchtert auf ein ausgeblutetes Land blickte. Es ist die Zeit, als in Dresden der 26-jährige Erich Fraaß einen Holzschnitt anfertigt: „Einsiedler im Winter“, nennt er das Blatt aus dem Jahre 1919, das noch stark die Anklänge des Expressionismus ahnen lässt. 20 Jahre später geht der nächste Krieg von Deutschland aus. Im Februar 1945 ...
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