KITZINGEN

Das erste Secondhand-Festival in Kitzingen

Wo sonst in engen Reihen gebrauchte Schlafzimmer, Wohnzimmer oder Küchen auf Abnehmer warten, war am Samstag Partyzone. Im Secondhand-Kaufhaus des Selbsthilfevereins Aplawia am Lochweg 22 in Kitzingen wurde gefeiert.
Der Auftritt der legendären Omni-Blues-Band war einer von vielen Höhepunkten beim ersten Secondhand-Festival am Samstag ... Foto: FOTO Ralf Weiskopf

Die Aplawia hatte zum ersten Kitzinger Secondhand-Festival eingeladen. Anlass war der 25. Geburtstag des Vereins, der schon so manchem arbeitslosen Jugendlichen in schier aussichtsloser Situation zu einem Arbeitsplatz verholfen hat. Vorsitzender Franz Böhm ging in seiner Begrüßung nur kurz auf die wechselvolle Geschichte der Aplawia ein, die letztlich doch ein Erfolgsmodell wurde.

Für den Samstag war Party angesagt. Von weitem wiesen weit in den Nachthimmel strahlende Scheinwerfer den Besuchern den Weg. Die große Halle war in buntes Schummerlicht getaucht, einige Biertischgarnituren und jede Menge Couchgarnituren, einst die Zierden bürgerlicher Wohnstuben und jetzt Teil des Möbelangebots des Sozialkaufhauses, wurden zu Kuschelecken.

Rund 200 Gäste, darunter stellvertretender Landrat Robert Finster, Bürgermeister Klaus Christof, Kreishandwerksmeister Michael Bissert, Eugen Hain, Leiter der Agentur für Arbeit, und Hermann Hadwiger von der Sparkasse Mainfranken, waren als Geburtstagsgäste der Einladung gefolgt und bereits zum Auftakt der Fete gekommen.

Durch den bunten Abend führte am Mikrophon Geschäftsführer Knut Rosberg. Für Stimmung sorgten mit der legendären Omni-Blues Band und der Kultband der 70er Jahre, Albatros, gleich zwei Gruppen, die bei manchem Gast Erinnerungen wach werden ließen.

Mit einer Late-Night-Modenschau zeigten Mitarbeiterinnen des Kaufhauses auf dem Laufsteg mit einer Kollektion aus dem Angebot der Modeabteilung, dass Secondhandmode noch lange nicht gleichbedeutend mit minderwertig ist, sondern durchaus auch „erste Sahne“ sein kann.

Geschäftsführer Volker Lang betätigte sich als Auktionator für diverse von Mitarbeitern gefertigte Kunstwerke und auch Hofrat Walter Vierether trug durch seinen launigen Auftritt zum Gelingen der langen Partynacht bei.

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