SOMMERACH

Den Bene-Keller trockengelegt

Geschafft: In einem Gemeinschaftswerk und mit Unterstützung durch den Sommeracher Bauhof hat der Burschenverein Sommerach den Bene-Keller neu hergerichtet. Stolz präsentiert der Vorsitzende des Burschenvereins Sommerach, Matthias Pfaff, das Gewölbe.
Geschafft: In einem Gemeinschaftswerk und mit Unterstützung durch den Sommeracher Bauhof hat der Burschenverein Sommerach den Bene-Keller neu hergerichtet. Stolz präsentiert der Vorsitzende des Burschenvereins Sommerach, Matthias Pfaff, das Gewölbe. Foto: Walter Braun

„Was lange währt, wird endlich gut“ – diese Aussage trifft hinsichtlich der Renovierungsarbeiten im Bene-Keller in Sommerach den Nagel auf den Kopf. Zweieinhalb Jahre waren nicht nur die Mitglieder des katholischen Burschenvereins im Einsatz, um einen maroden, feuchten Keller in eine schicke Bleibe für die Sommeracher Jugendlichen umzufunktionieren.

Unterstützung fand der Burschenverein bei seinen Arbeiten im Sommeracher Bauhof. Bürgermeister Elmar Henke freut sich über den „löblichen Einsatz der Sommeracher Jugend“, die bei dieser Investition einen hohen Anteil an Arbeitsleistung einbrachte.

Durch die Großsanierung, so der Bürgermeister, ist der Keller auch für die nächste Generation nutzbar. Der neu gestaltete Bene-Keller ist als Aufenthaltsraum für den Burschenverein gedacht. Doch nicht nur der Keller, nein auch der Innenhof des Bene-Hauses erwies sich als große Baustelle, so die Aussage des Burschenvereins-Vorsitzenden Matthias Pfaff.

Er und seine über dreißig Mitstreiter haben ungezählte Stunden in das Bauprojekt investiert. „Ich bin stolz auf das, was wir geleistet haben, das ist eine Gesamtleistung des ganzen Vereins“, schwärmt Pfaff. Sein besonderer Dank gilt den Mitarbeitern des Bauhofes für die Unterstützung. Ein Lob auf das Geleistete zollte auch die Jugendbeauftragte der Gemeinde Sommerach, Maria Sauer. „Der Keller ist total gelungen“, so ihr Fazit.

Zur Erläuterung: Das Benne-Haus gehört der Pfarrei und der Keller wird seit vielen Jahren vom Burschenverein für Jugendarbeit genutzt. Wie Bürgermeister Henke erläuterte, hatten sich im Laufe der Jahre undichte Stellen im Hofbereich besagten Hauses ergeben. Dadurch sickerte Wasser in den Bene-Keller, weshalb eine Nutzung nicht immer möglich war. Laut Pfaff wurde der Hof von Grund auf mit einer Isolierplane neu abgedichtet und schließlich mit Sand und einer Kiesschicht neu gepflastert. Durch diese Vorkehrungen hofft man, das Problem der Feuchtigkeit im Griff zu haben.

Ab sofort kann der Keller laut Pfaff für Veranstaltungen wie beispielsweise Geburtstagsfeiern genutzt werden. Unliebsamen Vorkommnissen tritt man im Vorfeld mit einer Kellerordnung entgegen. Die muss vom Ausrichter bzw. Antragsteller der Feierlichkeit unterschrieben werden, berichtet der Vorsitzende. Zur Finanzierung: Noch liegt keine offizielle Endabrechnung vor. Laut Bürgermeister Henke wurde seitens der Gemeinde kürzlich ein Betrag in Höhe von 10 000 Euro als Kostenbeteiligung überwiesen.

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