Seinsheim

Den Neuen bleibt noch viel zu tun

Fast 30 Jahre ist Heinz Dorsch Bürgermeister von Seinsheim. Am Ende der ersten Gemeinderatssitzung im neuen Jahr hielt er nun seinen letzten Rückblick. Der fiel für das Jahr 2019 zufrieden aus.

Der Bauboom macht sich laut Bürgermeister Dorsch auch in der Gemeinde bemerkbar. Die restlichen vier Bauplätze in Wässerndorf seien verkauft und zum Teil schon bebaut worden. Deswegen werde auch der obere Teil des Baugebietes mit zwölf Bauplätzen erschlossen. Die Ausschreibung werde in den nächsten Wochen erschlossen. Vier Reservierungen gebe es bereits.

"Hätten wir auch in den anderen Ortsteilen Bauplätze zu verkaufen, wären diese sicherlich alle verkauft worden", ist sich der Bürgermeister sicher. Die größte Nachfrage habe es in Seinsheim gegeben. Alle vorhandenen Bauplätze seien in privater Hand. "Hier besteht nicht die geringste Bereitschaft, Bauplätze zu verkaufen", bedauerte Dorsch.

Nicht nur Bauplätze werden benötigt. Laut Dorsch wären auch zeitweise mehr als die zwölf Krippenplätze benötigt worden.

Umbau des Feuerwehrhauses fast fertig

Bis auf die Fensterläden sei der Umbau des Wässerndorfer Feuerwehrhauses fertig. Er sei gut gelungen, meinte Dorsch. Auch die letzten Skeptiker seien zufrieden. Beim Dorfgemeinschaftshaus Iffigheim sei die Planung fortgeschritten, so dass der Antrag auf Förderung gestellt werden könne.

Im Bauhof hätten sich altersbedingt Wechsel vollzogen. Zwei neue Mitarbeiter seien eingestellt worden. Damit habe auch die EDV-Technik in Kläranlage und im Bauhof Einzug gehalten. Dort seien jetzt auch die Brandschutzauflagen bekannt und der Ausbau könne beginnen.

Abgebaut worden seien die Schulden. Zum Jahresende seien es rund 135 240 Euro gewesen. Die Rücklagen hätten sich gut erhöht, so dass die Gemeinde nicht nur schuldenfrei sei, sondern auch noch ein gutes Polster für die künftigen Investitionen habe.

193 Punkte im vergangenen Jahr behandelt

Auf den Weg gebracht worden seien die Projekte der Gemeinde in 14 Ratssitzung. 193 Punkte seien dort behandelt worden, ohne die unter Punkt "Verschiedenes". Neben der Einwohnerstatistik, Seinsheim ist von 1054 auf 1073 Personen gewachsen, liebt Dorsch die Besucherstatistik der Amtsstunden. 82 seien es in Seinsheim, 41 in Iffigheim, 53 in Tiefenstockheim und 29 in Wässerndorf gewesen. Das seien mehr als im Vorjahr gewesen, wobei Dorsch dies auf das Volksbegehren Rettet die Bienen zurückführte.

"Neue Aufgaben und viel Arbeit werden wir, die Alten für die Neuen, hinterlassen", sagte der Bürgermeister mit Blick auf die bevorstehenden Kommunalwahlen. Dorsch zählte unter anderem die Bachgasse mit dem Brückenbau, die Erschließung des Baugebiets "An der Leite", das Jugendgebäude in Seinsheim und das Amtshaus auf.

Bilanz über seine Amtszeit zieht Heinz Dorsch bei den Bürgerversammlungen. Dort stellen sich auch die Bürgermeisterkandidatin Ruth Albrecht sowie die Gemeinderatskandidaten vor. Die Termine sind: 18. Februar Wässerndorf, 19. Februar Iffigheim, 27. Februar Tiefenstockheim und 2. März in Seinsheim. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.

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